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Fünf Jahre lang war sie aus dem Lieferprogramm der Motor Company verschwunden. Jetzt ist sie wieder da, die Dyna Low Rider. Wir haben sie über unsere Hausstrecken getrieben und sind echt angetan von dem Teil
Die Marketingleute in Milwaukee sind schon geil drauf. Frage: Wie kommt man zu neuen Modellen? Antwort: Mach einfach ein paar Jahre Pause mit einem Modell, dann kannst du es danach wieder als Neuheit inthronisieren. So geschehen in diesem Frühjahr mit der Dyna Low Rider.

Die Erste ihrer Art gab es 1977, die Letzte im Modelljahr 2008. Nun ist sie also wieder da, „all new!“ natürlich, und wir können konstatieren: Das „all new“ trifft in diesem Fall tatsächlich vollumfänglich zu. Wie alle Big Twins von Harley profitiert auch die neue Low Rider von dem inzwischen standardmäßig eingebauten 103-Kubikinch-Motor. Zwar muss die Low Rider wegen ihrer 2-in-1-Auspuffanlage gegenüber ihren Dyna-Geschwistern leistungsmäßig drei PS Federn lassen, trotzdem drückt der 103er um so viel satter an als sein Vorgänger mit 96 Kubikinch. Auch am Fahrwerk hat sich was getan. Gabel- und Lenkkopfwinkel wurden größer, der Nachlauf wuchs gar um 14,3 Millimeter. Das ist gut für einen stoischen Geradeauslauf, steht quicken Handlingeigenschaften zumindest theoretisch auf dem Papier aber entgegen. Doch davon später mehr.



Richtig ins Zeug gelegt hat sich Harley mit der Entwicklung eines Ergonomiepakets. Erstmals lassen sich bei einem Modell aus Milwaukee die Sitz- wie auch die Lenkerposition einstellen. Die Sitzbank kommt serienmäßig mit einem innerhalb von Minuten abnehmbaren Polster, die Sitzposition kann so um 38 Millimeter nach vorne oder hinten variiert werden. Noch viel pfiffiger ist die Lenkerverstellung. Hier haben sich die Entwickler die alten sogenannten „Dogbone“-Riser, die Ende der 60er Jahre in Mode waren, als Vorbild genommen und deren technische Kinematik übernommen. Sowohl die Riser wie auch die Lenkstange kann stufenlos variiert werden, maximal 61 Millimeter kann der Fahrer den Lenker entweder dichter zu sich herholen oder eben wegdrehen. Darüber hinaus wurden die Midsize-Fußrasten um 51 Millimeter nach vorne gesetzt, um eine relaxtere Beinhaltung zu erhalten. Aufgewertet wurde die neue Low Rider zudem durch eine zweite Bremse im Vorderrad und ein verchromtes Alu-Dächlein vor dem Lenker, das gleichzeitig den Halter des kleinen Scheinwerfers darstellt.

Die mäßige Schräglagenfreiheit mal außer Acht gelassen, macht es mit der Low Rider eine Menge Spaß, durch kurviges Geläuf zu bretzeln

Tja, und dann ist da noch die Sache mit der Handlichkeit. Dieser Umstand gibt nämlich Rätsel auf. Die nackten Daten hinsichtlich Lenkkopf- und Gabelwinkel und Nachlauf (s. o.) sprechen eigentlich für eine Verschlechterung der Handlingeigenschaften gegenüber dem Vorgängermodell. Die Wirklichkeit auf der Straße sieht aber anders aus. Die neue Low Rider ist wunderbar handlich, lässt sich außergewöhnlich fluffig umlegen, bereits ab Fuß­gänger­ge­schwindigkeit lässt sie ihre 311 Kilo Lebend­gewicht fast vollständig vergessen. Zwar ist die Schräglagenfreiheit Harleytypisch ziemlich mau, fahren in sehr kurvigem Terrain macht mit dieser Dyna aber aufgrund eben dieser überraschenden Handlichkeit sehr viel Spaß. Erklären lässt sich das nicht, vielleicht zeichnen die Michelin-Reifen des Typs „Scorcher 31“ dafür verantwortlich. 

Fazit
Die Neue ist die beste Low Rider, die es je gab. Großer Motor, bessere Bremsen, ABS, Sicherheitssystem mit Wegfahrsperre, ambitioniert ausgeführte Details, Ergonomiepaket und gute Fahrbarkeit, das alles gibt es in einem attraktiv geschnürten Paket ab 15.890 Euro. Wir sind uns sicher: Diese Low Rider wird eine Menge Liebhaber finden.
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