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Road King oder Softail Deluxe? Diese Frage wird sich dieser Tage so manchem stellen, der über den Erwerb einer stylischen Cruiser-Harley nachdenkt. Wir haben die beiden verglichen
Endlich! Die Deluxe ist zurück!! Nach zwei Jahren Importpause gibt es die wohl schönste Softail aller Zeiten wieder bei uns zu kaufen. Indes, ihre Produktion hatte nie ausgesetzt; in den USA und anderen Märkten gab es sie die ganze Zeit über. Erfreulicherweise hatte der deutsche Importeur jetzt ein Einsehen und bietet diese Beauty wieder an. An diesen ersten Sätzen merken Sie schon: Ja, der Autor dieses Artikels mag die Softail Deluxe, sehr sogar. Ob da ein halbwegs nachvollziehbarer Vergleich mit dem Tourer Road King überhaupt herauskommen kann, fragen Sie sich. Warten Sie’s ab und lesen Sie weiter.



Nennen wir einfach mal ein paar harte Fakten: Die Softail hat mit 1635 Millimetern 10 Millimeter mehr Radstand als der Tourer Road King – wer hätte das gedacht. Gemeinhin gelten die Tourer als der Inbegriff der zweirädrigen Dickschiffe, da überrascht es schon ein bisschen, dass die deutlich schlankere Softail Deluxe einen längeren Radstand hat. Beim Stichwort „Dickschiff“ – sprich Gewicht – rückt die Road King dann die Familienehre wieder zurecht. Sie bringt satte 38 Kilogramm mehr auf die Waage als die Schwester Deluxe, ein Wert, über den es später noch zu sprechen gilt.
Noch bis vor einem Jahr hatte die Road King der Softail das serienmäßige AntiBlockierSystem (ABS) voraus, doch mit dem neuen Modelljahrgang 2011 besitzen alle in Deutschland ausgelieferten Softails (mit Ausnahme der Cross Bones) ebenfalls das hauseigene ABS-System von Harley.
Technologischer Gleichstand bei den Bremsen herrscht damit aber trotzdem nicht, denn die Deluxe muss sich mit einer Scheibenbremse vorne begnügen, während die Road King vorne eine Doppelscheibe trägt. Die braucht sie auch wegen ihres deutlich höheren Gewichts, aber auch wegen der deutlich höheren erlaubten Zuladung. 249 Kilo dürfen auf die Road King gepackt werden, das ist ein sehr komfortabler Wert. Die geringe Zuladungsgrenze der Softail dagegen ist schon ein wenig frech, denn 185 Kilo sind mit kräftigem Fahrer, gereifter Sozia und ein wenig Gepäck schnell erreicht oder gar überschritten.



Beim Thema Motor, Leistung und Drehmoment kann der Tourer ab diesem Jahr auftrumpfen. Zwar gibt es die Road King auf ausdrücklichen Kundenwunsch auch noch in der 96 cui-Version zu kaufen, aber normalerweise tragen alle Tourer des Baujahres 2011 den größeren und stärkeren 103 cui-Motor. Das ist ein Hubraum-Plus von 110 Kubikzentimeter gegenüber der Softail, was sich in der europäischen Euro III-Version dennoch nicht so granatenmäßig in Mehrleistung niederschlägt (plus zwei PS), aber doch spürbar in einem höheren Drehmoment. Die von uns getestete 103 cui Road King liefert nach Herstellerangaben 134 Nm bei 3500 Umdrehungen, die Softail, die sich mit zwei Ausgleichswellen im Motor herumplagen muss, hat deren 124 Nm, ebenfalls bei 3500 U/min. Angesichts der Tatsache, dass die Road King so viel schwerer ist als die hübsche Softe, verflüchtigt sich der motorische Vorteil der Dicken im Alltag allerdings eher auf gleich Null; trotzdem schön, dass die Tourer jetzt den dicken Motor haben! Harley wäre aber nicht Harley, wenn sich die Firma das kleine Hubraum- und Perfomance-Plus nicht selbstbewusst entlohnen ließe. 1.010 Euro kostet die 103 cui-Version mehr als die mit 96 cui, kräftig Asche für ein Mehr von zwei Pferden und sieben Newtonmeter.



Auch wenn sie sich für flüchtige Betrachter gleichen mögen, im Fahrbetrieb geben sich die beiden Motorräder grundverschieden. Seit der tiefgreifenden Renovierung der Touring-Modelle ab Modelljahr 2009 liegen deren Fahrwerke bekanntermaßen ohne Fehl und Tadel. Highspeed-Wackeln ist passé, und auch in kurvigem Geläuf gibt sich der Tourer dank seiner 16-Zoll-Bereifung erfreulich agil. An die Leichtigkeit des Seins, die die Softail beim Fahren vermittelt, kommt die Dicke trotzdem nicht heran. Die Deluxe, ebenfalls auf weiß gewandeten 16-Zöllern unterwegs, lässt sobald sie rollt, alle Pfunde, die sie mit sich herumträgt, vergessen. Möglicherweise ist die erstaunliche Handlichkeit auch dem großen, breiten, Hirschgeweih-ähnlichen Lenker geschuldet, dem Fahrer kann das aber wurscht sein. Die Softail lässt sich viel fluffiger bewegen als die Road King, der Tourer kann seine fast 40 Kilo Mehrgewicht in Kurven einfach nicht verhehlen. Apropos Kurven: Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. So agil die Softail sich auch fahren lässt, dieser Spaß leidet doch sehr unter ihrer viel zu geringen Schräglagenfreiheit. Selbst beim Wenden in Schritttempo setzen Trittbretter oder links der Seitenständer hässlich kratzend auf … das nervt. Der Tourer hat mit 146 Millimetern deutlich mehr Bodenfreiheit als die Softail (113 Millimeter), zudem sitzen die Trittbretter bei der Road King enger am Chassis, was nochmals Vorteile bringt. Wer recht zügig mit seiner Harley unterwegs sein will, wird das zu schätzen wissen.



Fazit
Die beiden Bikes bedienen völlig unterschiedliche Fahrer-Naturelle. Derjenige, der gerne weit reist, öfter auch mal mit Beifahrer(in) unterwegs ist und auf der Hausstrecke schon mal zügig unterwegs sein will, muss zur Road King greifen. Das tadellose Fahrwerk, die höhere Zuladung, die besseren Bremsen und der kräftigere Motor sprechen hier für sich; auf der Minusseite des Tourers steht sein deutlich höheres Gewicht. Derjenige, der meist nur Tagestouren unternimmt, sich auf dem Motorrad eher als genüsslicher Cruiser denn als Gelegenheitsdynamiker sieht, wem die Reisetauglichkeit und Zuladung schnuppe ist, weil er eh meist solo unterwegs ist, der ist mit der handlichen, schmucken Softail viel besser bedient als mit dem Dickschiff. Und 2.500 Euro hat er dann auch noch gespart!
Softail Deluxe

Motor: 96 cui (1580 ccm)
Leistung: 76 PS
Max. Drehmoment: 125 Nm bei 3500 U/min
Leergewicht: 330 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 526 kg
Tankinhalt: 18,9 l
Sitzhöhe: 670 mm
Radstand: 1635 mm
Preise: ab 19.790 Euro, (wie getestet 20.490 Euro)

Road King

Motor: cui (1690 ccm)
Leistung: 84 PS
Max. Drehmoment: 134 Nm bei 3500 U/min
Leergewicht: 368 kg
Zul. Gesamtgewicht: 617 kg
Tankinhalt: 22,7 l
Sitzhöhe: 735 mm
Radstand: 1625 mm
Preise: 21.285 Euro, (wie getestet 22.995 Euro)


    



               





 
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