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In Baden-Baden bei Rick’s steht die schärfste V-Rod Europas. 1550 Kubikzentimeter und 155 SAE-PS am Hinterrad sorgen für dragstermäßige Fahrleistungen. DREAM-MACHINES riß die Gänge voll durch
Ein Wolf im Schafspelz könnte nicht harmloser daherkommen. Zwar haben Rick’s Custom V-Rods schon eh‘ eine verschärfte Optik – durch die Räder und das sportliche Heck stechen sie sowieso aus der Masse heraus – doch  was die Edelschmiede aus Baden-Baden jetzt aus der bereits 2004 am Faaker See vorgestellten Maschine gemacht hat, toppt alles, was man auf deutschen Straßen bisher bewegen konnte: Der Motor wurde in den USA auf Höchstleistung getrimmt, Interessenten können ein solches Aggregat jetzt bei Rick’s ordern. Diese V-Rod hat fast 160 PS, gemessen am Hinterrad (!). Wir fuhren sie und waren platt: Ein absoluter Brüller. Leistung bis der Arzt kommt, megageil, auch für ganz Leistungsverwöhnte ein prägendes Erlebnis. Und weil das Granatenteil schneller hochdreht, als man mit dem Schalten nachkommt, wurde es dragsterlike gleich mit einem Elektro-Shifter ausgestattet, den man mit dem linken Daumen bedient. Mit dem unteren Knopf schaltet man hoch, mit dem oberen herunter. Das funktioniert in der Praxis ausgezeichnet. Betätigt man den Knopf, unterbricht das System für Sekundenbruchteile die Zündung, der Schaltvorgang geht ruckfrei und zügig vonstatten. So kann man ohne zu kuppeln oder ohne das Gas wegzunehmen die Gänge nach oben durchreißen und dabei eine Beschleunigungsorgie erleben, die ihresgleichen sucht. Von Null auf 200 unter zehn Sekunden ist Katzenschiß dagegen.

Jetzt ist es raus: Im Motor der V-Rod schlummert ein gefährliches Biest

Doch der Reihe nach: Im Januar 2005 wurde das Bike in die USA geschafft: Auf der V-Twin Expo in Cincinnati war die breit besohlte V-Rod ein vielbeachteter Teil der Bikeshow-Präsentation im Eingangsbereich – und Rick ließ das Bike gleich bei seinem amerikanischen Partner, um der Maschine die Leistungskur verpassen zu lassen. Nach der Daytona Bike Week war es schließlich so weit: Aufgepumpt auf satte 1.550 ccm, mit neuen Kolben, geänderten Köpfen, Zylindern und Einspritzklappen, speziellen Nockenwellen, Zündanlage und Kennkurven leistet das Kraftpacket auf dem Prüfstand 155,4 PS. Am Hinterrad! Das Drehmoment überschreitet bereits bei 3.750 U/min die 135 Nm-Linie und bleibt dort bis knapp über der Leistungsspitze bei 8.000 U/min. Das maximale Drehmoment liegt bei 152 Nm. Gnadenloser Vorwärtstrieb ist die Folge – der durch die Verwendung des Elektro-Shifters noch verbessert wird. Die „normale” Schaltung mit Kupplung und Fußschalt-
hebel bleibt übrigens voll erhalten und Anfahren funktioniert weiterhin nur mit einzulegendem ersten Gang und Kupplung. Danach kann man die Kupplung vergessen. Anders als die im Dragstersport schon lange üblichen Druckluft-Shifter funktioniert diese Schaltbetätigung elektrisch – also immer dann, wenn der Zündschlüssel herumgedreht wird. Problemlos.

Die sportliche Farbgebung ist keine leere Drohung: Hier wartet ein gespannter Muskel auf den Einsatzbefehl

Schon nach wenigen Minuten im Sattel der Power-Rod sucht man instinktiv die nächste Geraden. Dort heißt es: Gashahn voll aufdrehen und die Gänge elektrisch durchzuflippen. Das läßt die Arme ellenlang werden und den Adrenalinpegel nach oben schießen. Beim Kurvenfahren verhält sich das Fahr­werk neutral, es hat keine Tendenz in die Kurven zu kippen.  Die zusätzliche Reifenfläche auf dem Asphalt macht sich beim Herausbeschleunigen aus der Kurve positiv bemerkbar, wird doch die Kraft besser auf die Straße gebracht. Mit dem 280er – aufgespannt auf die 10,5 Zoll breite Rick’s Felge – läßt sich die angebotene Kraft besser und sicherer nutzen – und das ohne Einbußen bei Geradeauslauf. Wirklich handlich macht die breite Walze das Bike aber nicht. Der Fahrer muß in Kurven stets einen gewissen Druck gegen die Aufstellneigung der Superschluffe aufwenden.  Den Wünschen der Kundenverschließt man sich bei Rick’s dennoch nicht: Wer extreme Reifenbreiten an der V-Rod wünscht, bekommt mit 11,5-Zoll-Felge auch den 300er und mit 12,5-Zoll-Felge gar den 330er ans Heck. Mit der gnadenlosen Leistungsspritze und dem elektrischen Shifter verwandelt sich die V-Rod damit in ein Dragbike für den Alltag. Europas stärkste V-Rod wird nicht lange die einzige ihrer Art bleiben. Und man stelle sich dieses Triebwerk nur mal in einer Street-Rod vor: Kommentar Rick: „Abwarten!“

Neben der Spitzenleistung von über 155 SAE-PS am Hinterrad beeindruckt vor allem der konstant hohe Drehmomentverlauf – deutlich über 130 Nm von 3500 bis 8300 Umdrehungen!
Motor
Baujahr: orig. H-D VRSC, vergrößert auf 1550 ccm Block
Kurbelwelle, Zylinder, Kolben, Pleuel, Nockenwellen: Rick’s
Zylinderköpfe: Serie modifiziert
Ventile: Rick’s, modifiziert
Vergaser: Serie H-D Einspritzung, modifiziert
Endtöpfe: Serie, stark modifiziert
Leistung: 155,4 SAE-PS am Hinterrad, ca. 180 SAE-PS im Motor.

Getriebe
Typ: Serie H-D 5-Gang
Schaltung: konventionell mit Fuß und elektrisch mit Rick’s Electric Shift, adaptierbar für alle Modelle
Sonstige Bemerkungen: Rick’s „Steve“ Belt Pulley, vorderes Offset-Riemenrad mit Rick’s Stützlager

Fahrwerk
Rahmen: Serie V-Rod, Bj: 2004
Schwinge: Rick’s CNC Billet Schwinge Extrabreit
Rad vorn: 3,5 x 18“ „Supersteve“ mit 130/30-18
Rad hinten: 10,5 x 18“ „Supersteve“ mit 280/35-18
Bremse vorn: Rick’s „Steve“, 11,5“, Bremszange: V-Rod Serie
Bremse hintem: Bremsscheibe Rick’s „Steve“, 11,5“, Bremszange Rick’s
Sonstige Bemerkungen: Rick’s Side-Drive-Brake-System,

Accessories
Riser: V-Rod, modifiziert
Lenker: Rick’s Superbike
Spiegel: OMP
Armaturen/Griffe: HPU
Sitzbank: Rick’s Streetfighter Heck
Schutzbleche: Rick’s
Rücklicht: LED by Rick’s

Kontakt
www.ricks-motorcycles.com




 
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