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Die Dynas Street Bob und Fat Bob sind hierzulande feste Bänke in den Verkaufsstatistiken der Harley-Davidson Motor Company. Im Folgenden betrachten wir die Gemeinsamkeiten, aber vor allem die Unterschiede der beiden Bestseller
Ab dem Zeitpunkt, als das Bike im Spätsommer 2005 für das Modelljahr 2006 vorgestellt wurde, war die Dyna Street Bob in Deutschland der unumstrittene Topseller im Harley-Programm. Das hatte gute Gründe, denn dieser cool gezeichnete Big Twin hatte eine niedrige Sitzposition, ein mit 305 Kilogramm nach Harley-Verhältnissen einigermaßen niedriges Gewicht und kostete nur 1900 Euro mehr als die Sportster XL 1200 C, die immerhin auch 270 Kilo auf die Waage brachte. Warum also sollte sich jemand eine Sportster kaufen, wenn er für ein paar Handvoll Dollar mehr einen veritablen Twin Cam 88 unter den Hintern bekam; und so griffen die Käufer denn auch in Scharen zu. Eine Konkurrenz zu dieser Spitzenposition der Street Bob erwuchs erst zwei Jahre später mit dem Erscheinen des Familienmitglieds „Fat Bob“. Die war zwar gut 2500 Euro teurer, setzte sich aber vom Start weg auf Platz 2 der Verkäufe. So blieben die beiden Dynas über viereinhalb Jahre die mit Abstand meistverkauften Harley-Modelle, bis im Frühsommer 2010 eine gewisse „Forty Eight“ vorgestellt wurde, eine Bobber-Sportster, die der Street Bob die Spitzenposition wegschnappte und seitdem bis heute die bestverkaufte Harley ist. 



Gleichwohl blieben die beiden Dynas, um die es hier geht, stets auf Platz 2 und 3 der Neufahrzeugverkäufe von Harley, wobei die Gunst des Publikums innerhalb des Duos überraschend zweimal umschlug. Das erste Mal geschah das im Frühjahr 2011. Die bis dahin stets vor der Fat Bob liegende Street Bob verlor schließlich in Deutschland bis zum Jahresende fast zehn Plätze in der Liste der fünfzig bestverkauften Motorräder über 125 Kubikzentimeter, sie landete in der Endabrechnung des Jahres 2011 auf dem 34. Platz der Top 50. Für die Fat Bob dagegen ging es leicht bergauf, sie kletterte bis Jahresende auf Platz 21 der Top 50. Das Schnuckelchen Forty-Eight hatte die beiden zu diesem Zeitpunkt längst abgeschüttelt, sie belegte Ende 2011 Platz 16, Ende des Jahres 2012 gar den sensationellen zehnten Platz unter den Top 50 …

Die Street Bob verlor auch im Jahr 2012 weiterhin deutlich gegen die Fat Bob, und dann … ja dann kam im Februar 2013 wiederum eine radikale Wende. Plötzlich ging’s mit der Street Bob wieder steil nach oben, und exakt im gleichen Maße verlor zunächst die Fat Bob, die sich dann über das Jahr 2012 nochmals etwas erholte, die Street Bob behielt aber die Nase weit vorn.

Kuriose Wechsel … indes, erklären lässt sich dieses sprunghafte Käuferverhalten nicht, denn die Street Bob behauptete sich auch im Jahr 2013 deutlich vor der Fat Bob, obwohl diese zu diesem Zeitpunkt schon den 1690 ccm großen Motor trug, die Street-Bob-Käufer sich aber immer noch mit dem 1585 ccm großen Twin Cam 96 zufriedengeben mussten. Erst jetzt, zum Modelljahr 2014, liegen die beiden motorenseitig gleichauf, auch die Street-Bob-Käufer können sich jetzt über den drehmomentstärkeren Twin Cam 103 freuen.



Die leicht unterschiedlichen Leistungs- und Drehmomentdaten der beiden rühren von den unterschiedlichen Auspuffanlagen her, in der Fahrpraxis ist davon allerdings wenig bis gar nichts zu spüren. Was die beiden viel mehr unterscheidet, ist das Gewicht, die Sitzposition und die Bereifung, die unmittelbaren Einfluss aufs Handling hat. Auf dem Papier sollte die Street Bob nämlich die handli­chere sein, denn sie trägt sowohl vorne wie hinten schmalere Reifen als die Fat Bob. Dazu kommt, dass sie sechs Millimeter weniger Nachlauf hat, ebenfalls ein Plus, wenn es um quickes Umlegen geht. Allerdings haben die Fahrwerkstechniker in Milwaukee die Rechnung ohne den Reifengrößen-Wirt gemacht. Die Street Bob steht, ganz chopperlike, vorne auf einem 19-Zöller, hinten auf einem 17-Zöller. Das sind zwar mitnichten extreme Größen, aber gegen die beiden 16-Zöller des „Fetten Robert“ kommt die Street Bob nicht an. Ihr 19-Zöller vorne produziert einfach höhere Zentrifugalkräfte, die der Fahrer mit mehr Körpereinsatz ausgleichen muss.

Auch in Sachen Bremsen hat die Street Bob das Nachsehen. Ihr spendieren die Kaufleute nur je eine Scheibenbremse vorne und hinten, die Fat Bob besitzt eine Doppelscheibenanlage vorn. Da hilft es auch nicht, dass die Street Bob nominell 17 Kilo leichter ist als die „Fette“, die Doppelscheibe bremst einfach besser. Wäre auch ziemlich übel, wenn das nicht so wäre …



Auch wenn die beiden Modelle hinsichtlich des Fahrwerks und der Motoren praktisch identisch sind, unterscheiden sie sich im Bezug auf die Sitzposition doch erheblich. Die Fahrerhaltung auf der Street Bob wird ganz klar definiert durch den halbhohen Apehanger. Der passt ergonomisch durchaus, bloß mit der mittigen Position der Fußrasten will das so gar nicht harmonieren. Bei größer gewachsenen Menschen wie etwa dem Autor dieses Berichts (1,91 m) erzeugt die Beinstellung durch die mitti­gen Rasten eine Art Kackstuhlgefühl. Vorverlegte wären hier stimmiger, und würden zudem sehr viel besser zum anvisierten Bobber-Image der Street Bob passen.

Bei der Fat Bob dagegen stimmt alles. Für das neue Modelljahr wurde die ohnehin schon gute Sitzbank nochmals überarbeitet, in dem Ding sitzt man jetzt so satt wie ein maßangefertigter Schuh am Fuß. Die Füße ruhen lässig auf den Vorverleg­ten, die Lenkerhöhe ist moderat, die Stange liegt gut in den Händen. Besäße der Autor privat eine Fat Bob, würde er lediglich einen etwas breiteren Lenker dranbauen, um durch den größeren Hebel noch einen Tick lässiger durchs Geläuf wedeln zu können.

FAZIT
Erstaunlich, welch unterschiedliche Motorräder sich auf einer identischen technischen Plattform realisieren lassen. Harleys preisgünstigster Big Twin, die Street Bob, bietet im Grunde schon alles, was das V2-Herz begehrt. Darüber hinaus ist sie der leichteste Big Twin und erfreut durchschnittlich große Menschen mit einer niedrigen Sitzhöhe. Bloß Riesen sollten sich besser von ihr fernhalten oder die Ras­ten nach vorne versetzen. Die Fat Bob ist das deutlich erwachse­nere Motorrad. Auf ihr sitzt man wie auf einem Power-Cruiser, das passt für klein und groß. Rollt sie erst einmal über Schrittgeschwindigkeit, spürt man von ihren 321 Kilo Leergewicht überhaupt nichts mehr; im Gegenteil, ihr spielerisches Handling macht sie zur fahraktivsten Harley-Davidson überhaupt. Der fette Robert ist eindeutig unser Favorit, wenn … ja, wenn da nicht neuerdings das kupierte Heck wäre. Aber so was lässt sich ja zum Glück korrigieren!
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