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Sportster 1200T versus Road King! Kann man die miteinander vergleichen? Was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede
Eines ist klar: Das Konzept dieser beiden Maschinen ist absolut identisch. Lediglich die Modellfamilie unterscheidet sie. Hier eine Gegenüberstellung, die für manchen Kaufwilli­gen, der nicht sonderlich tief im Thema steckt, vielleicht sehr interessant ist.

Die Gemeinsamkeiten
Beide sind Harley-Davidsons und beide werden von einem luftgekühlten V2-Motor angetrieben. Bei beiden ist das, was wie der Tank aussieht, auch tatsächlich der Tank. Beide haben bequeme Fahrersitze und ganz ordentliche Soziusplätze. Bei beiden verhilft ein ergonomisch zum Fahrer hin orientierter Lenker zu einer relaxten Sitzposition. Die Federelemente sind konzeptionell ebenfalls gleich, vorne federt und dämpft eine konventionelle Telegabel, hinten je zwei konventionell angebrachte Federbeine. Ja, und beide besitzen ein serienmäßiges ABS und je zwei Auspufftöpfe. Last but not least schützt bei beiden ein (abnehmbarer) Windschild den Oberkörper des Fahrers vor allzu viel Winddruck. Und die jeweils zwei Packtaschen dienen beim Reisen der Convenience. Damit hat es sich auch schon mit den Gemeinsamkeiten!

Im Gegensatz zu dem der Road King lässt sich der Windschild der Sportster dank der vier Schnellklemmen im Handumdrehen bis zirka 40 Millimeter nach oben variieren

Die Unterschiede
Egal, ob Motor, Rahmen, Bremsen, Räder – alles ist anders bei den beiden Aspiran­ten. Allein die Antriebe sind überhaupt nicht vergleichbar. Die Sportster muss sich mit einem 1202 ccm großen Hubraum zufriedengeben, der laut Hersteller 68 PS Leis­tung produziert und 96 Newtonmeter Drehmoment Richtung Kupplung stemmt. Die Road King kann mit satten 1690 ccm wuchern, und obwohl ihre Mehrleistung auf dem Papier gegenüber der Sportster nur 19 PS beträgt, liegen doch Welten zwischen diesen Triebwerken. Ich sage nur: 138 Newtonmeter Drehmoment bei 3500 Umdrehungen! Das ist ein Brett im V2-Markt, nur wenige Hersteller bieten mehr Bumms aus dem Keller. Bei der Höchstgeschwindigkeit kann die Kleine der Großen sogar eine lange Nase machen (sie ist nominell 5 km/h schneller). Aber wer fährt mit dieser Art Motorrad schon großartig Höchstgeschwindigkeit? Der Motorradalltag findet zwischen 30 und 120 Sachen statt, und da kann die Dicke ihren Hubraumvorteil voll ausspielen …

Hinzu kommt, dass „die Große“ serienmäßig über ein elektronisch gesteuertes, aktives Ansaug- und Auspuffsystem verfügt, sodass sie in Sachen Sound die Sportster um Welten schlägt. Auch die Bremssys­te­me der ungleichen Geschwister sind denkbar unterschiedlich. Die Road King verfügt über drei Scheibenbremsen (vorne zwei, hinten eine), die überdies seit der „Rushmore“-Modellpflege mit einer elektroni­schen Bremskraftverteilung gekoppelt sind. Das funktioniert bestens! Die Bremsen der Sportster müssen – mit Ausnahme des ABS – ohne elektronische Unterstützung auskommen und bieten, drücken wir es mal freundlich aus, entsprechend befriedigende Verzögerungsleistung. Ein anderes Ausstattungsplus ist, dass die hinteren Federbeine an der Road King an der Tanke per Luft auf Soziusbetrieb und Beladung eingestellt werden können, solch eine Möglichkeit bietet die Sportster nicht.

Zwei Welten: Einscheibenbremse der Sportster mit Zweikolbenzange, Doppelscheibenanlage mit Vierkolbenzangen an der Road King

Tourer mit mehr Kurvenspaß
Es gibt natürlich auch Unrterschiede, die der Sportster zum Vorteil gereichen. Allerwich­tigster Unterschied ist das Kampfge­wicht der fahrfertigen Bikes. Die Road King ist annähernd 100 Kilo schwerer (exakt: 97 kg), ob dieser Zahl wird sicher so manchem leichtgewichtigen Kaufinteressenten Angst und Bange. Diese zwei Zusatzzentner wollen schließlich im alltäglichen Umgang erst einmal sicher rangiert werden. Die Sitzhöhen differieren nur um 10 Millimeter, hier liegt ein leichter Vorteil bei der Sportster. Gar nicht schick allerdings finden wir die unterschiedlichen Schräglagenwinkel. Was die Sportster da bietet ist einfach zu wenig. Links 26 Grad, rechts 25 Grad, man braucht nur „Schräglage“ zu denken, schon hakt sich das Ding mithässlichem Geschraddel in den Asphalt. SuperLow hin, SuperLow her, das ist zu wenig, liebe Entwickler bei Harley! Ganz anders die Road King. Mit ihren 32 Grad Schräglagenfreiheit rechts und links lässt es sich wirklich sehr vergnüglich cruisen, kurvige Landsträßchen im Odenwald oder in der Toskana sind damit ein Genuss (reichlich selbst ausprobiert!).

FAZIT
Es gibt nur drei Argumente für die Sportster: Da ist der exorbitante Preisunterschied von beträchtlichen 10.500 Euro und das deutlich geringere Gewicht. Hinzu kommt der bequemere Soziussitz. Jedoch, die Road King fährt viel satter, bietet motorseitig mehr Sound und Erlebnis, bremst viel besser, hat anpassbare Luftfederbeine, mehr Zuladung und mehr Reserven im Fahrwerk und bietet in kurvigem Geläuf echten Motorradfahrspaß, weil nicht ständig irgendein Stück Metall den Asphalt schreddert. Die Kleine kann man wirklich nur demjenigen empfehlen, der sich das nicht unbeträchtliche Mehrgewicht der Road King nicht geben will oder der schlichtweg 10.500 Euro sparen, aber trotzdem ein originales, tourentaugliches Motorrad von Harley-Davidson besitzen will. Das bes­sere Motorrad ist aber in fast allen Belangen die Road King!
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