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Und plötzlich ist man da. Natürlich hat man sich vorbereitet. Schwere Polarjacken eingepackt. Dicke Socken. Sportunterwäsche gegen den Schweiß. Wollunterwäsche für die Wärme.
W&W Polarfahrt
W&W Jungs unterwegs am
Polarkreis
Und plötzlich ist man da. Natürlich hat man sich vorbereitet. Schwere Polarjacken eingepackt. Dicke Socken. Sportunterwäsche gegen den Schweiß. Wollunterwäsche für die Wärme. Handschuhe, die Windabwehr versprechen. Gesichtsmaske aus Wolle. Strickmütze. Alles anziehen und dann? Was erwartet uns draußen? Es gibt nirgendwo ein Thermometer. Wozu auch. Es weiß ja jeder, welches Wetter ist: kalt.

Und dann der erste Schritt ins Freie. Ein Gedanke kriecht hoch: Na ja, ist ja gar nicht so … und bamm, da ist sie dann: die Kälte. Mit der vollen Wucht von minus 35 Grad haut sie dir ins Gesicht. Die Haut bizzelt nervös. Also doch die Balaclava auf. Die Lunge reagiert gereizt. Kurzes heftiges trockenes Abhusten. Aber wir haben es ja so gewollt. Und heute ist der erste – und der große Tag. Heute kommen die Harleys auf die Straße. Also, sofern man hier von Straße sprechen kann. Hier in Tuktoyaktuk, Northwest Territories, Kanada. Denn eine Straße hierher gibt es nur, wenn das Wetter mitmacht. So ab Dezember. Bis April. Wenn es so kalt ist, das der Mackenzie River dick genug zufriert. Dann ziehen sie mit Schneepflügen eine Straße bis hoch nach Tuktoyaktuk. Den Mackenzie River entlang, durch das Delta raus auf die zugefrorene Beaufort-See. Ja, die See. Meer. Zugefrorenes Meer. Da fährt man hier einfach drüber. Ungefähr so, als würde man mal eben über die zugefrorene Ostsee rüber nach Schweden fahren. Aber von Schweden zurück nach Kanada. Nach Tuktoyaktuk. 1000 Einwohner, eine Tankstelle, ein Supermarkt, ein Friedhof. Und eine Wachstation der Mounties, der Royal Canadian Mounted Police.

Wer macht denn sowas – und wozu?

Dort sagen wir kurz Bescheid. Wollen Rückendeckung haben, falls sich jemand durch uns und das Pratzeln der Motorräder gestört fühlt. Deswegen haben wir auch Edward aus Inuvik dabei. Er ist hier in der Gegend aufgewachsen, seine Schwester lebt hier und man kennt ihn. Das merken wir im Supermarkt, wo wir auf unsere Pommes und Chicken Sticks warten. Egal, wer reinkommt, jung und alt –
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Edward wird freundlich begrüßt und man plaudert gern mit ihm.
Das Warten auf das Essen macht uns nervös. Wir haben schließlich zwei luftgekühlte prähistorische Milwaukee-Eisen dabei, die es endlich wissen wollen: Kann man mit einer 48er Panhead Harley und einer 2005er Custom-Shovelhead bei minus 35 Grad fahren? Auf Eis? Und wenn ja, wie lange? Und wie gut? Und welcher Fahrer nimmt es auf mit dem Windchill, also mit der gefühlten Temperatur bei minus 35 Grad und sagen wir mal 60 Stundenkilometern? Macht dann laut gängiger Umrechnungstabellen rund 57 Grad Minus.
Es war nicht die erste expeditionsartige Unternehmung von W&W Cycles auf Milwaukee-Stahlklumpen. 1995 gab es den Plan, den Panamericana-Gap zwischen Panama und Kolumbien mit Mopeds zu bezwingen. Der Versuch blieb im regenzeitbedingten Monster-Matsch stecken. Aber nicht ohne spektakuläre Fotos. 2005 dann der Ritt zum südlichsten Bier der Welt: von Buenos Aires durch Patagonien über die Ruta 40 (unten Schotter, oben Wind) nach Ushuaia, Feuerland. Und genau da unten, beim einen oder anderen südlichsten Bier der Welt, tauchte die Frage auf, wie es wohl aussieht am anderen Ende der Straße, ganz oben im Norden. Und da es keiner wußte, stand schnell fest: Da müssen wir hin! …



Den kompletten Bericht können Sie in der DREAM-MACHINES 4/08 lesen.
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