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Auch im Modelljahr 2006 gibt es drei exklusive Sondermodelle der Factory. Die sogenannten CVO-Bikes (CVO = Abteilung „Custom Vehicle Operations“)stellen seit einigen Jahren die Speerspitze dessen dar, was man vom Hersteller selbst, ohne Umwege über Umbauten, an stark aufgewerteten Bikes bekommen kann. Die 2006er CVO E-Glide ist bis auf Kosmetik fast identisch mit der aus dem Vorjahr, doch an der werksgepimpten Fat Boy und der Edel-V-Rod hat sich Beträchtliches getan


Screamin’ Eagle Fat Boy  (FLSTFSE)
„Gut schaut die aus, richtig gut.“ Das versammelte Redakteursvolk ist sich einig. Selbst der Kollege aus einem anderen Verlagshaus, der der Marke sonst eher skeptisch gegenüber steht, nickt anerkennend. An der 2006er CVO Fat Boy haben die Amis wirklich ganze Arbeit geleistet. Richtig satt bereift, toll lackiert, super gute Chrom-Accessories – kurzum: ein echter Augenschmaus. Und das Beste daran: Die fährt auch noch klasse. Selbstverständlich ist das nicht, denn dieser „Fette Bube“ ist der erste, der nicht mehr auf den kleinen 16-zölligen Rädern läuft. Die und die moderate Reifenbreite wurden bisher gemeinhin für die erstaunliche Handlichkeit der Fat Boy verantwortlich gemacht. Doch bei der 2006er CVO-Fetten ist alles anders. Die steht auf modischem Breitgummi mit dem Felgendurchmesser 17 Zoll. Vorne ist’s ein satter 140er, hinten gar ein 200er Reifen. Würde das funktionieren? Wir waren vor der ersten Testfahrt sehr gespannt.

Doch im Fahrbetrieb löste sich jeder Zweifel an der breiteren Bereifung in Wohlgefallen auf. Mehr noch. Es entstand Begeisterung beim Fahren, denn die Fette ist handlich wie eh und je, die moderat dickeren Schluffen merkt man in engen Ecken überhaupt nicht. Die Fat Boy schnürt um die Kurven wie  Schmidts Katze. Wo die 335 Kilo Leergewicht stecken sollen, ist einem echt schleierhaft. Viel zum Wohlgefühl trägt auch die Sitzposition bei. Die paßt perfekt. Zur guten Ergonomie trägt der ultra breite, außerordentlich günstig gekröpfte Lenker einiges bei. Der Sitz ist breit und bequem. Doch viel geiler ist die hochglanzpolierte Edelstahlblende, die optisch zwischen dem Sitz und dem Heckfender vermittelt. Aus einem Teil Stahl gefertigt, beschleicht einen das Gefühl, in Schwellenländern würde man aus dem Ding wahrscheinlich eher einen Kleinwagen dengeln. Auch sonst bietet die Optik  der CVO Fat Boy fast alles, was das Custombike-Fan-Herz höher schlagen läßt. Besonders interessant ist das äußerst konsequent durchgehaltene Thema „Bohrungen“. Es läßt sich kaum ein Anbauteil finden, an dem dieses Design-Thema nicht zu finden ist. Löcher, Lochreihen, Lochscharen … Das Ganze sieht flott aus und erinnert wohl nicht ganz unbeabsichtigt an den Rennsport, wo solche Bohrungen an Bauteilen gerne wegen der Gewichtsersparnis angebracht werden.

Satt bereift und über und über mit edlen Chrom- und Edelstahl-Parts geschmückt, ist die CVO-Fat Boy eine echte Pretiose

Apropos Rennsport: Zwar ist der Motor der Fat Boy ab Werk mit dem Screamin’ Eagle-Satz auf 1690 ccm aufgepeppt, zum echten Reißer wird er dadurch aber nicht. Er marschiert zügig voran, auch das Drehmoment von 130 Nm für die US-Version wollen wir glauben, aber ein bißchen mehr Biß hätten wir uns dennoch gewünscht. Wohlgemerkt, wir waren mit der sonor ballernden, recht offenen US-Version unterwegs. Es steht deshalb zu befürchtet, daß unsere zugestopfte Variante noch deutlich weniger übrig lassen wird vom schreienden Adler. Von 65 PS ist die Rede und von 101 Nm Drehmoment. Das bringt auch die Serien-Fattie. Doch das macht uns keine Bange. Wir sind uns sicher: Derjenige, der für dieses begeisternde Motorrad 29.525 Eurinos auf den Tisch seines Vertragshändlers zu blättern in der Lage ist, der hat auch noch ein paar Tausender in seinem Goldbeutelchen, um dem Motor standesgemäß auf die Sprünge helfen zu lassen. Unser uneingeschränkter Neid ist einer solchen Person jetzt schon gewiß.

Screamin’ Eagle V-Rod (VRSCSE)
Im letzten Jahr war sie noch alleine, in diesem Jahr hat sie eine Schwester, die ein echtes Renntier ist, die „Destroyer“. Mal gespannt, wann die ersten V-Rods mit Destroyer-ähnlichem Motor auftauchen. Denn welch ein Potential in dem Revolution-Motor steckt,  zeigt uns in diesen Tagen der weltweit einzige Serien-Dragster auf V-Rod-Basis (siehe Bericht Seite ...). Doch auch die Motorleistung der gedopten CVO V-Rod ist nicht von schlechten Eltern: 125 PS bei 8250 U/min und 116 Nm bei 7000 U/min sind mächtig Holz für einen Zweizylinder. Das Ganze kommt aus 1250 Kubikzentimeter, der Motor dreht dabei so nachdrücklich und gleichförmig hoch wie ein Zweischeibenwankel. Großes Kino, ganz großes Kino! Augenfälligste Neuerung gegenüber der letztjährigen CVO-Rod ist aber nicht der Motor, sondern die wuchtige Bereifung. Die Jungs in Milwaukee haben’s tatsächlich getan. Nie rollte in der 102-jährigen Geschichte der Company ein Serienmotorrad auf breiteren Hinterreifen vom Band. Wer eine Screamin’ Eagle V-Rod des Jahrgangs 2006 erwirbt, fährt hinten einen 240er spazieren. Für Kenner der Custom-Szene ist das längst nichts Besonderes mehr. Im Serienmaschinenbau allerdings zieht lediglich noch der britische Hersteller Triumph auf sein „Rocket III“-Monstrum eine solch breite Pelle auf.



‚Und wie fährt’s?‘ ist die große Frage. Antwort: Geschmeidig, erstaunlich geschmeidig. Zwar muß jede Kurve mit einem gewissen Nachdruck eingeleitet werden und dieser Nachdruck in Schräglage auch gehalten werden, aber das wird nie unangenehm. Klar will sie sich aufstellen beim Bremsen in Schräglage, die Gute. Aber auch das weiß der erfahrene Breitreifen-Pilot ja schon vorher, also hält er instinktiv und automatisch dagegen. Alles eine Sache der Gewöhnung. Aus unserer Sicht fährt sich der 240er auf der CVO-Rod erfreulich unauffällig, die Optik dagegen gewinnt durch den Breitreifen immens dazu. Überhaupt sind die vielen zusätzlichen Accessories an diesem 26.895 Euro kostenden Sondermodell sehr ausgewogen und geschmacklich treffsicher verteilt. Wer sich dann noch die Lackvariante „Electric Orange & Black“ gibt, fährt destroyermäßig ganz weit vorne.

Screamin’ Eagle Ultra Classic E-Glide  (FLHTCUSE)
Am Schlachtschiff unter den CVO-Bikes hat die Company sich im Hinblick auf die Reisetauglichkeit im Gegensatz zu letztem Jahr eines Besseren besonnen. Wir erinnern uns: An der CVO-E-Glide Modelljahr 2005 war die Höhe des Topcase dermaßen in Richtung „flach“ gepimpt, daß nicht mal mehr ein einziger Helm reinpaßte. Das „Tour Pak“ genannte, neue Topcase des Jahrgangs 2006 ist größer, da passen jetzt wieder zwei Helme rein. Zudem ist es mittels LED innenbeleuchtet und mit feinem Leder bezogen. Auch einen zweiten Unfug hat Harley revidiert. War das 2005er Modell noch – aus welchen Gründen auch immer – extra tiefer gelegt (als wenn die Tourer nicht sowieso schon ein Problem mit eingeschränkter  Schräglagenfreiheit hätten) so läuft die 2006er CVO-E-Glide wieder mit „normaler“ Bodenfreiheit.      

Endlich: Das jetzt lederbezogene und innen beleuchtete Topcase hat wieder vernunftorientierte Maße. Zwei Helme passen rein

Bei der Ausstattung ließ sich Harley nicht lumpen. Neben den unzähligen feinen Chromapplikationen und dem aufwendigen, mehrfarbigen Sonderlack gibt es eine elektronische Wegfahrsperre mit Alarmanlage, eine Geschwindigkeitsregelanlage, getrennt beheizbare Sitze und beheizbare Griffe. Musikliebhaber werden die neue, eigens für Harley entwickelte HiFi-Anlage von Harman/Kardon genießen. Ein MP3-Player und ein CD-Spieler sind selbstverständlich mit an Bord.
Außerordentlich erfreuliche Nachrichten gibt’s von der Motorfront. Anders als bei der CVO-Fat Boy ist der aufgebohrte 1690er Motor der Screamin’ Eagle E-Glide in der deutschen Version nicht so gnadenlos leistungsreduziert. Das liegt vorrangig an einer völlig anderen Auspuffanlage, aber auch an einem anderen Setup des Motormanagements. Immerhin 82 PS soll der Twin Cam in der E-Glide leisten, das sind nominell 17 PS mehr als bei der Fat Boy. Diese Mehr-PS kann die Dicke aber auch gut gebrauchen, denn sie bringt schließlich einen Zentner mehr Leergewicht auf die Waage. 32.995 von den guten Euronen muß ein Anwärter auf diese Special Edition mitbringen. Und sich beeilen. Nur 400 Stück dieser limitierten Serie kommen nach Europa. Eine Abdeckplane mit CVO-Logo für den Innenbereich und ein besonders gestalteter CVO-Schlüssel mit Geschenkbox ist beim Kauf inklusive.
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