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Dyna contra Softail. Beide Baureihen stehen – wie alle Harleys – für den typischen American Way of Drive. Manch einer fragt sich, weshalb die Company diese beiden verschiedenen Fahrwerks-Konzepte anbietet. Wir klären die Hintergründe
Die Wurzeln der Dyna-Modelle sind schon über dreisig Jahre im fruchtbaren Boden der Company verankert, denn 1971 wird mit der Super Glide ihr Urahn gepflanzt. Als sein erstes  herausragendes Werk schuf Designer Willie G. Davidson damals eine Synthese aus dem Fahrwerk der XL-Sportster und dem Antrieb der FL Electra Glide, die nach „Easy Rider“ dem Wunsch nach einem großvolumigen, aber schlanken Custombike Rechnung trägt. Ihr logisches Typkürzel FX steht bis heute für diese Modellreihe. Mit der FXDB debütiert dann 1991 die erste Dyna Glide, die einen mit Computerunterstützung konstruierten Rahmen besitzt, dessen Weiterentwicklung die Dyna-Reihe bis heute zu den fahrdynamischsten Harleys überhaupt macht.



Zahlenspiele im Vergleich
Die von uns gefahrene FXDX Dyna Super Glide Sport gilt, wie der Name schon suggeriert, als Sportlichste unter diesen dynamischen Harleys. Das zeigt sich nicht nur in der Ausstattung mit schwarzem Cockpit mit Drehzahlmesser und flachem Sportsitz oder in der optischen Gestaltung mit geschwärztem Motor und Gußrädern, sondern besonders in den Fahrwerksdaten. Sie hat drei 292 Millimeter große Scheibenbremsen mit Vierkolbensätteln (das Basismodell FXD, der Low Rider FXDL und die Chopperversion FXDWG bremsen mit lediglich einer vorderen Scheibe). Aber ihre Gabel ist mit einem Winkel von 28°* vergleichsweise steil angestellt. Zum Vergleich: Die FXDL Dyna Low Rider hat 32°. Selbst die kompakten Sportster haben mit 30° einen flacheren Lenkkopfwinkel und mit mindestens 117 Millimeter sogar einen längeren Nachlauf als die Dyna Sport mit nur 104 Millimeter (* die oben genannten Lenkkopfwinkelwerte sind nach amerikanischer Art gemessen, nämlich von der Vertikalen, also vom Lot aus gesehen. Wir Europäer messen den Lenkkopfwinkel von einer gedachten Horizontalen aus – siehe hierzu auch den aufschlußreichen Artikel „Die Sache mit dem Nachlauf“ in DREAM-MACHINES 3/02). Der gegenüber der Sportster um 85 Millimeter längere Radstand der Dyna hängt unmittelbar mit den Einbaumaßen des Big Twin-Motors mit getrennt angeflanschtem Getriebe zusammen. Die Dyna ist aber immer noch enorme 100 Millimeter kürzer als die FXSTB Softail Night Train. Die 2004 nicht mehr angebotene FXDXT Dyna Super Glide T-Sport hatte übrigens nochmal 15 Millimeter Radstand weniger.

Die Dyna Super Glide Sport verpackt dynamisches Fahren in den begehrten Harley-Look

Fahrwerksweisheit: „Länge läuft“
Die Länge der Softails kommt natürlich nicht von ungefähr. Denn mit dem Starrahmen-Look übernahm Willie G. eine Idee des US-Customizers Bill Davis und präsentierte vor genau zwanzig Jahren mit der FXST die radikalste Umsetzung der Chopper-Linienführung im Serienmotorradbau. Weitere Modelle wie die Softail Springer von 1988 und die Heritage Springer bedienten den Trend zur Nostalgie noch stärker, und bis zum Erscheinen der V-Rod war eine Softail, nämlich die FLSTF Fat Boy, zehn Jahre lang die meistverkaufte Harley-Davidson. An der Fat Boy-Mania hatte natürlich der inzwischen frisch gekürte Gouverneur von Kalifornien, Arnie Schwarzenegger, durch seine denkwürdigen, „Äktschn“-reichen Verfolgungsjagden auf Fat Boy im Terminator II einen nicht unwesentlichen Anteil. In unserem Vergleich stellt sich aus der Softail-Reihe die Night Train der genaueren Betrachtung, weil die ersten beiden Buchstaben ihrer Typenbezeichnung FXSTB die Zugehörigkeit zu Harleys Custom-Familie und die Verwandschaft mit der FXDX signalisieren (anders als die FL-Tourenfamilie). Doch nicht nur der erwähnte Radstand des Nachtzugs von 1695 Millimeter sorgt für eine deutliche Unterscheidung von der Dyna. Ein angegebener Lenkkopfwinkel von 33,5° und der Nachlauf von 127 Millimeter vertreten klassische Chopper-Ideale und signalisieren sturen Geradeauslauf des 2,42 Meter langen Flacheisens. Zudem fallen die Kreiselkräfte des 21 Zoll großen Vorderrades deutlicher aus als beim 19-Zöller der Dyna Sport.

Sitzposition und Fahrwerksgeometrie 
der Softail orientieren sich eindeutig 
an den amerikanischen Vorlieben

Kleine, aber wichtige Unterschiede
Aus diesen selten beachteten und beim flüchtigen Betrachten kaum ins Auge stechenden Zahlenwerten resultiert hauptsächlich die gänzlich unterschiedliche Fahrcharakteristik der beiden ungleichen Schwestern. Darüberhinaus unterstützen das fünf Kilogramm geringere Gewicht der exakt 300 Kilogramm schweren Dyna Sport und die geringfügig Richtung Vorderrad verschobene Radlastverteilung – 45 Prozent bei der Dyna gegenüber 44 Prozent bei der Softail – ihre Fahrdynamik. Und die fünf Pferde stärkere Leistung des in Gummiblöcken gelagerten Motors ohne Ausgleichswellen dürfte dieser größeren Beweglichkeit kaum abträglich sein. Zumal das identische Drehmoment von 106 Newtonmeter bei der Dyna schon 300 Touren tiefer anliegt und dadurch das Angasen aus engen Kehren beschleunigt. Im Alltagseinsatz noch deutlicher wirken sich allerdings die Federwege und die ungefederten Massen aus. Das massige Schwingendreieck der Softail gibt bei welliger Fahrbahn maximal 109 Millimeter nach, während die Hinterradachse in der Zweiarmschwinge der Dyna schnell 125 Millimeter zurücklegen kann. Noch besser kommt die Dyna-Front mit Widrigkeiten zurecht: Die Cartridgegabel der FXDX mit 39 Millimeter Standrohrdurchmesser spricht feiner an als die 41er der Night Train und bietet 13 Millimeter mehr Federweg. Entscheidend ist aber, daß die Dyna-Gabel in der Federbasis und der Dämpfung von Zug- und Druckstufe voll einstellbar ist, während die schlichte Gabel der Softail der puristischen Chopperphilosophie folgt. Sie spricht nicht so fein an und poltert besonders beim Ausfedern mitunter recht ordentlich, und einstellbar ist da überhaupt nix.



Die europäisierte Harley-Davidson
Obwohl sich also beide FX-Modelle in Gewichtsklasse und Motorleistung sehr ähneln und in den Übersetzungsverhältnissen absolut identisch sind, will die Dyna Super Glide Sport eher ambitioniert fahrende Piloten zufrieden stellen, während sich die Softail Night Train an Biker richtet, die über topfebene Highways cool und relaxt geradewegs in den Sonnenuntergang rollen wollen. Die FXDX hat Harley in erster Linie für den europäischen Markt entworfen, wo neben innerstädtischem Einsatz vor allem kurviges Landstraßensurfen ansteht. So ist zwar bei einem Leistungsgewicht von über 4,4 Kilogramm pro PS von „Sport“ im hiesigen Sinne nicht wirklich die Rede, aber der Brocken liegt selbst in flott genommenen Wechselkurven erstaunlich wendig zur Hand. Und ein Griff ins Regal mit Screamin' Eagle-Zubehör kann den Sportsgeist ja schließlich noch entscheidend fördern …

 
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