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INHALT DM 1/19


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BIKE-PORTRÄTS
  • No Limit Fat Boy Der Hüffenhardter Firma No Limit Custom gelang es, der Fat Boy ein neues Erscheinungsbild zu geben
  • „Battle of the Kings“-Contest Der Titel ging an eine Street Bob vom Harley-Vertragshändler aus der Millionenmetropole Bangkok        
  • Farm Machine Gabriele Funi, Chef des Harley-Vertragshändlers in Bologna, baute sich eine Reminiszenz an das Landleben
  • Back to the Track Der Händler „Harley-Davidson Bike Works“ aus dem australischen Adelaide schärfte eine Roadster nach
  • Cafe-Rod Die Jungs von Black Ace Customs aus Freiburg-Opfingen steckten den V-Rod-Antrieb in ein völlig neues Chassis
  • Breaking Limits A.C. Calella Custom aus Barcelona pumpten eine 883 auf wahnwitzige 1460 Kubikzentimeter auf
  • „Caffè“-Racer Ein wahres Kunstwerk aus Metall formte Lorenzo Fugaroli von FMW Motorcycles in Ancona
  • Zwei Bikes in einem Jim will lieber zwei Motorräder. Also baute er sich einen zweiten Satz Tank/Sitz-Kombi und wechselt
  • Blattfeder-Scout Der Indian-Fan und -Vertragshändler Olaf Lange aus Berlin baute eine Blattfedergabel an eine Scout
  • Never name my bikes Johnny Humphrey steckte einen originalen Panhead-Motor in einen alten Starrrahmen von Santee
  • Reading Standard Baujahr 1921 In der Motorrad-Frühzeit gab es mehr als Harley und Indian. Porträt eines interessanten US-Oldtimers
  • Das Sheikh-Projekt Der Auftrag kam aus den Emiraten, gebaut wurde das Top-Bike von Michael Naumann
FAHRTEST
  • Rhein-Neckar-Power Milwaukee-Eight-Tuning mit TÜV bietet der Harley-Vertragshändler in Ludwigshafen-Ruchheim
  • Mean Jean – Der Straßenrenner Bremer Power: Don Performance, Harley Container und Ulf Penner dopten den Milwaukee-Eight
  • M8 Overkill Sohn Motorcycles aus Speyer hält momentan noch den Hubraumrekord. Aber wie lange noch?
HISTORY
  • Geheimwaffe Sixty-One Die heutzutage legendäre Knucklehead wurde ganz still und heimlich entwickelt
  • Top Speed Die EL 61 (Spitzname: Knucklehead) verschaffte Harley endlich die langersehnten Weltrekorde
TEST UND TECHNIK
  • Here comes the rain again 14 Regenkombis mussten zeigen, was sie gegen einen Hochdruckreiniger draufhaben
  • Batterielader für Bikes Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat Batterielader für Bikes getestet
EVENTS
  • CUSTOMBIKE-SHOW 2018 33000 Besucher in Bad Salzuflen sind neuer Rekord. Bericht von der größten Custombike-Show
REISE
  • Born to be wild Mit der Harley auf einer der schönsten Straßen der Welt, dem „Wild Atlantic Way“ in Irland

Editorial DM 1/19

Neues Jahr, neues Glück!

Harley-Davidson Germany hat wahrlich keinen Grund zur Traurigkeit. Das Jahr 2018 lief für den deutschen Importeur hoch erfreulich, 19,66 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vorjahr sind selbst für die immerfort nach Wachstum heischenden Vertriebler ein echtes Brett. Was die Marktanteile angeht, belegt Harley-Davidson bei den Krafträdern über 125 Kubikzentimeter den fünften Platz und verweist damit Volumenhersteller wie Suzuki, Triumph und Ducati auf die Plätze. Und das, obwohl es in deren Kerngeschäften im Jahr 2018 nach oben ging. Enduro, Klassik, Sport, Supersport – in all diesen Segmenten gab es 2018 ein deutliches Plus, aber eben auch bei den Choppern. Lediglich das Segment Tourer/Luxustourer hat geschwächelt und elf Prozent Minus eingefahren. Das wirkt sich aber für die GmbH nicht sonderlich dramatisch aus, denn das Touring-Segment ist mit zirka vierzehn Prozent eh nicht sonderlich stark in diesem unseren Lande.

Bestseller, man glaubt es kaum, sind, wie schon vor zehn Jahren, die Street Bob und die Fat Bob 114; mit dem Unterschied, dass die beiden damals zur Dyna-Familie gehörten. Heutzutage gehören sie zur inzwischen auf zehn Modelle angewachsenen Softail-Familie, aber den Käufern ist das offenbar schnuppe. Wie schon damals, stellt die Street Bob mit knapp 15.000 Euro nach wie vor den preislichen Einstieg in Harleys Big-Twin-Welt dar und wurde damit kaum teurer als die letzten Straßen-Roberts, die zur Dyna-Linie gehörten. Allerdings gilt es, zu bedenken, dass die heutige Softail Street Bob mit dem Milwaukee-Eight-Motor ausgestattet ist, einem Aggregat, das seinen Vorgänger nicht nur optisch, sondern auch technisch in praktisch allen Belangen in den Schatten stellt. Und da sich auch beim Fahrwerk, den Federelementen, den Bremsen und der Schräglagenfreiheit alles zum Besseren hin verändert hat, bekommt man demnach heutzutage eine Menge mehr Harley-Davidson fürs gleiche Geld. Das honorieren die Kunden und kaufen.

Übrigens: Auf den Plätzen vier und fünf der bestverkauften Harleys stehen ebenfalls Softails, und zwar die Breakout 114 und die Sport Glide. Die Sportster Forty-Eight, die vergangenen Jahre ganz oben auf dem Treppchen, konnte beim Publikum immer noch mächtig punkten und landete auf Platz drei. Umso spannender bleibt die Frage, was die Company mit den Sportstern generell vorhat. In zwei Jahren steht uns allen die Euro 5 ins Haus und die jetzigen Sportster-Motoren, die ja noch auf dem technischen Stand der Evolution-Ära werkeln, werden diese nochmals verschärfte Abgasnorm nicht schaffen. Ist etwa der neue wassergekühlte V2-Motor, den wir in Ausgabe 5/2018 vorgestellt haben, auch das Antriebsaggregat für eine neue Sportster-Generation? Fragen über Fragen. Die Antworten gibt es dann jeweils hier in der DREAM-MACHINES.

Viele sturz- und pannenfreie Kilometer in der kommenden Zweiradsaison 2019 wünscht Ihnen

Ihr Dr. Heinrich Christmann

Chefredakteur

 
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Stand:24 March 2019 10:40:32/magazin-abo/dream-machines/content-28191_40-28190_60.html?s=