Hamburg Harley Days

06.07.2018  |  Text: Hein Herz  |   Bilder: Henning Anger
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Hamburg Harley Days
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Laut Veranstalter lockten die Hamburg Harley Days in diesem Jahr rund 250000 Fans in die Hansestadt. Indes, das Wetter war dem Biker-Event nicht sonderlich wohlgesinnt
Bereits 15 Jahre Hamburg Harley Days, 115 Jahre Harley-Davidson und 35 Jahre Harley Owners Group: Vom 22. bis zum 24. Juni gab es gleich mehrere Anlässe, um in der norddeutschen Metropole zu feiern. Und so strömten die Fans in Scharen nach Hamburg: Trotz des regnerischen Wetters tummelten sich über die drei Festivaltage rund 250000 Besucher auf dem ausgedehnten Eventgelände am Großmarkt, wo der Sound tausender V-Twins ein breites Grinsen in ihre Gesichter meißelte. Bewaffnet mit einem Snack und einem Drink, genossen sie den schier endlose Strom der Maschinen, die über die Main Street des Geländes rollten.



Wer es spektakulärer mochte, holte sich Adrenalinschübe in Pitt’s Todeswand, über alle Neuigkeiten im Klamotten-, Teile- und Aftermarket konnte man sich bei acht Harley-Händlern und über sechzig freien Customizern und Tradern informieren. Vom Halstuch über die Auspuffanlage bis hin zum kompletten Bike war an den Ständen alles da, was Bikerherzen höherschlagen lässt. In der Customer Experience Area standen die neuesten Bikes von Harley-Davidson für Fachsimpelei und Probefahrten bereit. Mehr als dreihundert Besucher nutzten die Gelegenheit, bei einem kostenlosen „Demo Ride“ Hamburger Asphalt unter die Räder zu nehmen. Doch nicht nur in der Hansestadt selbst, auch in ihrem Umland wurden zahlreiche Harleys gesichtet. Dazu trugen die drei geführten Touren bei, die den Bikern die Schönheit Schleswig-Holsteins näherbrachten.



Der knappe Sieg der deutschen Nationalmannschaft im WM-Spiel gegen Schweden konnte auf einer Großbildleinwand verfolgt werden, bevor die Livebands wieder Gas gaben: vierzehn Gruppen mit einem breiten Spektrum von Blues und Rockabilly über Rock ’n’ Roll bis hin zu Hardrock sorgten an den drei Eventtagen auf zwei Bühnen für gute Laune. Zu den gefeierten Top Acts auf der Main Stage gehörten John Diva & The Rockets Of Love sowie The New Roses. Weil nicht jeder überall sein konnte, wurden sämtliche Highlights der Veranstaltung erstmals in einem Web-Livestream präsentiert. Und nachdem die Party am Großmarkt tief in der Nacht beendet war, wurde auf St. Pauli, wo die Nebenlocation des Events zu finden war, noch bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert.



Am Samstag nahm eine fachkundige Jury in der Ride-In Bike Show mehr als sechzig der schönsten Custombikes des Events genau unter die Lupe und kürte die Sieger in acht Kategorien. Für nicht minder große Spannung sorgte das Finale des deutschen und österreichischen „Battle of Kings“-Contests, in dem die Maschinen aus Augsburg beziehungsweise Wien von den Juroren zum jeweils nationalen Custom King gekrönt wurden. Rund 5000 Motorräder reihten sich am Sonntag auf dem Eventgelände auf. Gegen dreizehn Uhr startete der Korso durch die Stadt – auf einer neuen Route und angeführt von Schauspieler Heinz Hoenig, Punkkoch Ralf Jakumeit, Multitalent Eddy Kante und Darsteller Ingo Kantorek. Nicht wenige Teilnehmer der Parade bedauerten es aber, dass der neue Streckenverlauf St. Pauli und die Reeperbahn ausließ. Nach den Harley Days ist vor den Harley Days, denn natürlich wird auch 2019 gefeiert: Vom 28. bis 30. Juni – wie gewohnt bei freiem Eintritt.
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Stand:18 November 2018 14:05:38/extras/hamburg+harley+days_18629.html