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Ende Juli ging es im südhessischen Örtchen Diedenbergen im wahrsten Sinne des Wortes rund. Mit dem „Krowdrace“ fand zum ersten Mal ein überregionaler, internationaler Flat-Track-Event statt
Ins Leben gerufen wurde dieser Event von zwei alten Hasen im Metier. Da ist zum einen Hermann Köpf, er hat unter anderem Erfahrung im Ausrichten des „Auerberg Klassik“, einem Bergrennen in Bernbeuren/Allgäu, er ist auch Chefredakteur des Bookazins „Brummm“. Der zweite Mann ist Jörg Litzenburger, Macher und Alter Ego des „Glemseck 101“, wovon er sich aber inzwischen verabschiedet hat. Nun also das Krowdrace. Heftig unterstützt wurden die beiden für das Flat-Track-Projekt von Indian. Seit Indian vor ein paar Jahren wieder ins Flat-Track-Geschehen in den USA eingegriffen hat, gewinnt deren Werks-Crew alles, was zu gewinnen ist. In England hat man vor ein paar Jahren eine eigene Rennserie mit Namen „Hooligan-Races“ installiert, die man derzeit versucht, auf das  europäische Festland auszudehnen.



Für das Rennwochenende in Diedenbergen hatte Indian eigens zwei seiner englischen Werksrennfahrer entsandt, Lee Kirkpatrick und Leah Tokelove. Die beiden waren hochgradig angetan von dem Oval und den Bedingungen in Diedenbergen und meinten, auf solch einer guten und großen Bahn würden sie nur selten antreten. Heimlicher Star war natürlich Leah Tokelove, eine junge, sehr sympathische Frau, die sich völlig unprätentios gab und eine Menge Spaß zu haben schien. Die Klasse „Hooligan“ in Diedenbergen konnte sie dann auch vor ihrem Kollegen Kirkpatrick gewinnen, im Superfinale, in dem die Gewinner aller Klassen gegeneinander antraten, erreichte sie mit einem dritten Platz das Podest.

Motorradrennsport für jedermann – mit einer ordentlichen Portion Wahnsinn

Bleibt zu hoffen, dass es nicht bei dieser Einzelveranstaltung bleibt, denn Flat Track bietet eine Möglichkeit für jedermann, mit relativ überschaubaren finanziellen Mitteln spannenden Motorradrennsport zu betreiben. Entsprechend bunt war denn auch das Völkchen im Fahrerlager, die Stimmung dort prächtig, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft wurde gelebt, Wettbewerb fand ausschließlich auf der Strecke statt. Besonders bemerkenswert war die hohe Zahl von Fahrerinnen in den einzelnen Klassen. Richtig gelesen, Leah Tokelove war beileibe nicht die einzige Frau, die auf dem losen Untergrund mächtig am Kabel zog, ein Phänomen, das man im Straßenrennsport so nicht kennt. Ein Grund mehr, Flat Track in Deutschland hoffähig zu machen.

Stahlbesohltes Schuhwerk sorgt für den nötigen Kontakt zur Rennstrecke

Sobald wir wissen, ob, und wenn ja, wann das Krowdrace im nächsten Jahr wieder stattfindet, werden wir darüber berichten, denn mehr Zuschauer hätte die durch und durch sympathische Veranstaltung verdient.

Interview mit Leah Tokelove

Anlässlich des Krowdrace auf der Speedway-Bahn im südhessischen Diedenbergen haben wir Leah Tokelove ein paar Fragen gestellt. Sie fährt seit drei Jahren in der britischen Profi-Rennserie „Hooligan Races“ mit, ihre Renngeräte waren bislang umgebaute Indian Scouts, kürzlich wurde auf eine Rennversion der neuen Indian FTR 1200 umgestellt.  

Leah, seit wann fährst du Motorrad und seit wann fährst du Rennen?
Auf Motorrädern sitze ich, seit ich fünf Jahre alt war. Zunächst fuhr ich eine PW 50 (Kleinmotorrad von Yamaha, Anm. d. Red.). Als ich elf war, bekam ich eine Kawasaki 110. Später folgte eine 85-Kubik-Suzuki, die mein Vater mir für Beach Races präpariert hatte. Flat Track fahre ich seit acht Jahren. Ich bin jetzt 21 Jahre alt und sehr froh, dass Indian mich da so unterstützt.

Frauen, die Flat Track fahren und sich auf dem Rundkurs mit all den harten Kerlen balgen, sind doch ziemlich selten, oder?    
Oh nein, das ist gar nicht so selten. In Großbritannien, wenn man alle Alters- und Leis­tungsklassen berücksichtigt, fahren noch zirka fünfzehn andere Frauen Flat Track.

Was machst du, wenn du nicht Flat Track fährst? Hast du einen Beruf?
Ich bin Studentin, ich studiere zurzeit Business Management.

Wie gefällt dir die Rennstrecke hier in Die­denbergen?
Oh, die ist richtig toll. Sie ist recht lang und bestens präpariert. Das sind hervorragende Bedingungen für uns. Die Power der FTRs können wir hier besser ausnutzen.

Was sind deine sportlichen Ziele?
Natürlich Rennen gewinnen. Dafür tritt man ja an.

Leah, wir danken für dieses Gespräch und wünschen viel Glück heute Mittag bei den Rennen. Übrigens: Leah Tokelove beendete die Hooligan-Rennserie der DRTA (Dirt Track Rider Association) im vergangenen Jahr auf Gesamtplatz vier und bügelte während des Wheels and Waves 2018 beim epischen Super-Hooligan-Rennen „El Rollo“ im baski­schen Lasarte die komplette Konkurrenz. Eine starke Frau!
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