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„Da habe ich einfach mal das ganze Heck abgeschnitten“, ließ Robert so ganz nebenbei am Telefon verlauten. Das machte uns neugierig. Wir waren auf Spurensuche in der Südeifel.
Robert Bouffard mit seiner radikal umgebauten XR 1200

Wittlich ist eine beschauli­che, 18.000 Einwohner zählen­de Kreisstadt unweit der alten römischen Kaiserstadt Trier. Jedoch, in der Garage eines ganz bestimmten Wittlicher Einwohners geht es mitunter alles andere als beschaulich zu. Denn da werden Nägel mit Köpfen gemacht. Und zwar volle Lotte!

„Als die XR 1200 im Jahr 2008 auf den Markt kam, wusste ich: Die werde ich mir mal kaufen und komplett umbauen. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt noch richtig happy mit meiner Speed Triple. Des­halb brauchte es noch drei Jahre, bis ich von der Perfektion der Triumph gelangweilt war“, berichtet unser Protagonist Robert Bouffard, der übrigens kein gewerblicher Profi ist, sondern alles, was er so austüftelt, in seiner Eigenheimgarage umsetzt.

Also erstand er eine XR und machte sich ans Werk. Leichter, handlicher und beweglicher sollte seine Harley-Davidson werden. Mit Kosmetik und Katalogteilen war da leider nichts zu machen. Deshalb entschied sich Robert für eine Radikallösung. Er amputierte mit dem Trennschleifer das komplette Heck der XR und fing an, seine eigene Hinterpartie zu ersinnen. Die originale XR-Schwinge änderte er so ab, dass ein zentral angeordnetes, höhenverstellbares Monofederbein von Wilbers (Sonderanfertigung) Platz fand. Das neue, jetzt angeschraubte Rahmenheck ist ebenso ein Eigenbau des Wittlichers wie etliche andere Anbauteile wie etwa Sitzbank, Öltank, der Heckfender oder der Bugspoiler …

 

Der Wittlicher hat das Heck seiner XR komplett entfernt und den selbst entwickelten Heckrahmen mit einem Zentralfederbein auf der modifizierten Originalschwinge abgestütztAber der extreme Heckumbau war Robert längst nicht genug. Auch das originale Front­­­end und die Räder der XR landeten im Gebrauchtteilehandel und wurden ersetzt durch eine Kombination aus sonderangefertigten Gabelbrücken und den Gabelbeinen einer noblen MV Agusta F4. Kein bisschen weniger nobel sind übrigens die leichten Schmiederäder von PVM und die radial angeflanschten Brembo-Zangen an den schwimmend gelagerten Wave-Scheiben von Braking. Es versteht sich von selbst, dass Robert auch bei anderen funktionalen Baugruppen nur Material von etablierten Herstellern verwendet hat. Griffe und Rasten stammen von Gilles Tooling. Auch LSL, V-Team, TS Machine, Kellermann und Rizoma stehen auf der illustren Lieferantenliste.

Und jetzt die Preisfrage: Wie viel Gewicht, glauben Sie, hat Robert durch seinen ambitionierten, tiefgreifenden Umbau vom Speckgürtel der Serien-XR wegschmelzen können? Was schätzen Sie? Die Antwort: Sage und schreibe 45 Kilogramm blieben durch Robert Bouffards High-End-Optimierung auf der Strecke. Im Motorradbereich ist das eine Welt. Klein, zierlich und zackig ist die XR aus Wittlich geworden, eigentlich genau so, wie sie bei Harley vom Band hätte laufen müssen. Denn in der rassigen Bouffard’schen Version wäre dieses Modell garantiert ein Markterfolg geworden. Radial verschraubte Bremszangen beißen in die Wave-Scheiben am Vorderrad
Und das Schöne an all dem: Der Mann von der Mosel denkt gar nicht daran, sich zufriedenzugeben. „Fünf Kilo Abspeckpotential steckt da mit Sicherheit noch drin“, meint er. „Am Motor, den Schaltern, Armaturen, da geht noch was. Und einen neuen, leichteren Motorseitendeckel werde ich in jedem Fall auch noch machen“, sprach er und teilte uns mit, sich jetzt als Nächstes erst einmal selbst ein Fahrrad zu bauen. Wir ahnen es schon: Das wird garantiert auch ein megageiles Gerät.

 


Artikel aus der Ausgabe: 3/14
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