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Es begab sich im Sommer 2010. Frank Sander und Marcus Walz saßen zusammen mit ein paar Freunden vor der Gasolina Bar im italienischen Jesolo und schlürften Coronas. Zu fortgeschrittener Stunde und ein paar Bier später wurde schließlich eine Idee ins Leben gerufen, die längst vergessene Sehnsüchte ans Tageslicht beförderte
Die Jungs machten sich klar, dass sie schon Ewigkeiten keine gemeinsame Motorradtour mehr gemacht hatten, völlig zweckfrei, lediglich fahren aus Spaß an der Freude; und so wurde der „Ironhead Road Trip“ ersonnen. Jedoch, einfach nur fahren, das wäre dann doch zu einfach gewesen. Also mussten Regeln aufgestellt werden. Als Basisfahrzeug wurde eine Sportster der Ironhead Baureihe auserkoren. Auch das Budget wurde festgelegt. Maximal 10.000 Euro durften die Bikes kosten, inklusive aller Customteile. Lediglich die Arbeitszeit wurde jedem freigestellt, sie wurde nicht miteingerechnet. Zu guter Letzt wurde noch die Fahrtroute festgelegt. Die eigentliche Tour beginnt in München, führt ausschließlich über Landstraße und endet in der Gasolina Bar in Jesolo, um dem Wirt Alberto einen Besuch abzustatten. Direkt nach dem Beschluss konnte man das Funkeln in den Augen aller Beteiligten sehen; die Tour war eine beschlossene Sache.



Wieder zurück in Deutschland, begann Frank Sander von Independent Choppers sofort die Suche nach einer Basismaschine und wurde in Holland fündig. Okay, eine Schönheit war diese Ironhead nicht gerade, die aufgerufenen 3450 Euro war sie aber allemal wert. Nach dem Zerlegen war eines klar: Ohne Starrahmen war die gewünschte Linie nicht zu verwirklichen. Ein Anschraubheck erschien Frank dann doch optisch zu lang und so bestellte er beim amerikanischen Spezialisten Paughco kurzerhand ein komplettes Fahrgestell in den originalen Abmaßen. Als das angekommen war, wurde der Antriebsstrang eingebaut und die Ideensuche ging weiter. Zwar hätte man – wie so oft – der Einfachheit halber ein rundes Ölfässchen montieren können, aber bereits beim Grundentwurf in seinem Kopf war für Frank klar, dass der Auspuff hinter dem Motor durch den Rahmen führen sollte. Also durfte dort kein Ölbehälter hin. Frank entschied sich, den Benzintank zu teilen und mit wild verlegten Ölleitungen und aufgesetzten Laschen zu bestücken. Der Verschluss des Öltanks wurde aus einem alten Medallion und einem noch vorhandenen Pop Up-Deckel gebastelt. Der Crazy King-Benzintankdeckel stammt aus der hauseigenen Independent Produktion und kann dort auch geordert werden. Die alte Ironhead-Gabel wurde gegen ein Evo-Bauteil getauscht, um den kleinen, ebenfalls gebrauchten Bremssattel von Performance Machine montieren zu können. Eine gute Vorderradbremse erschien Frank sehr wichtig, den immerhin geht es bei der Tour über die Alpen und hinten kann nur mit der originalen Trommel verzögert werden.



Der Lenker wurde ebenfalls von der Düsseldorfer Custom Schmiede selbst angefertigt, da es Vergleichbares nicht zu kaufen gibt. Passend zur rattigen Optik verbaute Frank die relativ neuen Kustom Tech Retro-Griffarmaturen im Raw Finish, die kultigen weißen Gummigriffe bilden optisch das i-Tüpfelchen; die gleichen Griffgummis wurden kurzerhand zu Fußrasten umfunktioniert. Der eigens angefertigte Auspuff, der durchaus mit Harry Potters Zauberstab verwechselt werden könnte, schlängelt sich gekonnt durch den Starrahmen und endet in den extra angefertigten Messing-Endkappen. Messing ist auch am Motor reichlich verbaut; die Ölsteigleitungen bekamen noch eine formschöne 360°-Schleife verpasst. Der Nockenwellendeckel wurde im unteren Bereich geschnitten, um den Blick auf die Ölpumpe freizugeben. Der Heckfender ist ein vorhandenes Schutzblech-Reststück; einfach aber optisch wirksam verpasste Frank ihm ein paar Zierbohrungen. Den Old School-Sattel von Le Pera schraubte der Customizer starr an, um eine flache Linie zu erzielen. Ein weiteres witziges Gimmick ist der vor dem Kennzeichenhalter positionierte Ölkühler, der zuvor ein tristes Dasein in einer Teilekiste verbrachte. Um das wilde Design zu unterstreichen, ist der Ölfilter sehr augenfällig in unmittelbarer Nähe des Ölkühlers positioniert. Der Deckel des Batteriekastens wird von zwei Radspeichen gehalten. Scheinwerfer und Rücklicht im Siebziger-Jahre-Stil runden das ganze Projekt perfekt ab.



„Viele Leute denken, dass es doch nicht so schwer sein kann, aus ein paar alten Teilen ein cooles Old School Mopped zusammenzustecken“, gibt Frank zu bedenken, „aber so ist das bei Weitem nicht.“ Während des Foto-Shootings schilderte er uns, welche Unmengen an Zeit solch ein Projekt verschlingt. Eine Sache war Frank noch wichtig, zu berichten. Ohne seinen Chefmechaniker Patrick wären viele Dinge nicht so leicht umzusetzen gewesen. Patrick hat ständig ein offenes Ohr und setzt die oft haarsträubenden Ideen in die Tat um. Jetzt darf man gespannt sein, wie die Ironhead-Sportster aussieht, die Customizer-Kollege Marcus für die Tour auf die Beine stellt. Bald in diesem Theater …
MOTOR
Typ: orig. H-D Ironhead Sportster, Bj.: 1974
Vergaser: S&S Super E
Zündung: Crane
Luftfilter: Independent Choppers
Auspuffanlage: Independent/Harry Potter
 
GETRIEBE
Typ: orig. H-D, Bj.: 1974
Primär/Sekundär: orig. H-D
Kupplung: orig. H-D

FAHRWERK
Rahmen: Paughco, starr
Rake: 30°
Rad vorn: 2,15 x 21 mit Avon 3.00-21,
Rad hinten: 3,0 x 16 mit Shinko MT 90 - 16
Bremsen: vo. Scheibenbremse mit PM-Zweikolbenzange, hi.: H-D Trommel
 
ACCESSORIES
Benzintank: Independent Choppers
Öltank: Independent Choppers
Fender vo./hi.: Independent Choppers
Lenker: Independent Choppers Fuck’n Old School
Riser: Independent Brass
Fußrastenanlage: H-D Mid Controls
Frontlampe: Triangle
Rücklicht: Bates Style
Sitzbank: Le Pera
 
KONTAKT
www.independent-choppers.com
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