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Der Firmenname ist Programm bei Viking Cycles in Lübeck – nicht ohne Stolz verweist der Chef persönlich auf skandinavische Vorfahren im Stammbaum. Doch wie stellt sich der moderne Wikinger seine langstreckentaugliche V2-Streitaxt vor?
Dem in Skandinavien beheimateten Auftraggeber der „Black Viking“ schwebte vor, seiner bislang weitgehend serienmäßigen Rocker ordentlich Musik einhauchen zu lassen. Dem auf 1.800 Kubikzentimeter aufgestockten V2 entlockten die Lübecker mit Screamin’ Eagle-Nockenwellen, optimierten M-Tec Zylinderköpfen, einer BSL Auspuffanlage und umfassender Abstimmungsmaßnahmen mittels Power Commander letztlich über 150 Nm Drehmoment und volle 103 PS – am Hinterrad wohlgemerkt. Eine Umrüstung auf eine hydraulisch betätigte Kupplung lag nahe – so lässt sich die geballte Kraft ohne übertriebene Handkräfte im Zaum halten.

Besser ist das: Fester Fender statt Mitgewippe

Und die Power ist durchaus kein reiner Selbstzweck, soll der Untersatz doch für ausgedehnte Touren mit vollem Gepäck herhalten. Da sind souveräne Leistungsreserven stets willkommen. Vor diesem Hintergrund erschließt sich auch der tiefere Sinn der auffälligen Leichtmetallbolzen an den hinteren Fenderstruts: An diesen Befestigungspunkten lässt sich bei Bedarf blitzschnell ein ausgewachsener, solider Gepäckträger anbringen und natürlich ebenso schnell wieder entfernen.



Die Design-Wünsche des Kunden waren einfach: „Schlicht und schwarz“ sollte das Bike werden. Mattschwarz natürlich. Sämtliche Umbauten zielen auf einen möglichst cleanen, reduzierten Look, auf das die sparsam eingesetzten Akzente wie etwa die hellen Schraubenköpfe an Rädern und Motor umso klarer hervortreten. Zu den wenigen dekorativen Elementen zählen Totenkopf-Graphics auf den Rädern sowie ein zurückhaltend auf den mattschwarzen Rick’s-Tank gebrushter Skull nach Vorlage des Lieblings-T-Shirts. Als kniffeligstes Problem des gesamten Projekts erwies sich die Integration des Rundinstruments von motogadget in die Bordelektrik, die im Serienzustand komplett vom Kombiinstrument verwaltet wird.



Ein besonderes Schmankerl bildet die holländische Gabel von Jorn, die sich gleich aus zwei Gründen anbot: Zum einen wegen der genialen Linienführung der hautengen Tauchrohrverkleidungen – und zum anderen, weil sie bereits ab Werk in Schwarz erhältlich ist. Ein 130 Millimeter breiter 18-Zöller vorne nimmt der Rocker im Verbund mit dem modernistischen V-Rod-Scheinwerfer den Chopper-Look. Am Heck musste das mitschwingende Heck einer geänderten Softail-Schwinge weichen, die den Einsatz eines 260er Hinterrads ohne seitlichen Versatz gestattet. Der neue, starr montierte Heckfender sowie die Räder und die vorverlegten Fußrasten stammen von Rick’s. Der hauchdünne Custom-Sitz wurde bei „Alles Leder“ in Hamburg gepolstert und fachgerecht bezogen. Das Resultat: Der Recke aus dem hohen Norden ist’s zufrieden – davon künden nicht zuletzt volle 8.000 Kilometer, in wenigen Wochen abgespult auf Touren durch ganz Nordeuropa.
Erbauer: Viking Cycles H-D Lübeck
Basis: orig. H-D Rocker

Motor
Typ: orig. Twin Cam 96, aufgebohrt auf 1.800 ccm
Nockenwellen: Screamin’ Eagle
Zylinderkopfbearbeitung: M-Tek
ECU-Optimierung: Power Commander
Luftfilter: Thunder Max
Auspuff: BSL, mattschwarz

Getriebe
Typ: orig. H-D
Primär/Sekundär: orig. H-D  
Kupplung: orig. H-D   

Fahrwerk: orig. H-D Softail Rocker
Gabel: Jorn, schwarz
Schwinge: modifiziert
Räder: Rick’s, vorn 130/60-18 und hinten 260/40-18
Bremsen: orig. H-D, geschwärzt

Accessories
Benzintank: Rick’s
Heckfender: Rick’s
Lenker: V-Team
Fußrastenanlage: Rick’s
Lampe: orig. H-D V-Rod
Blinker: Kellermann, getönt, schwarz
Instrumente: Motogadget Rundinstrument
Sitzbank: Alles Leder Hamburg
Kennzeichenhalter: seitlich, mattschwarz pulverbeschichtet
Spiegel: HD Tribal Series, schwarz
Lack: Roman Rilke; Airbrush: Hermann Müller

Kontakt
www.harley-luebeck.de
                


 
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