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Sieht diese 47er Knucklehead nicht genau so aus, wie eine coole Harley alter Schule aussehen muss? Dabei ist sie nicht einmal wild umgebaut – nur ein wenig an den richtigen Stellen abgespeckt und ein paar Akzente gesetzt – fertig!
Die Knuckle war uns in Daytona schon ein paarmal ins Auge gefallen – gerade weil sie zwischen all den Touring-Eimern und Bling-Bling-Customs so wunderbar zurückhaltend erschien. Den Besitzer trafen wir aber nie an – klar, man hat während der Bike Week ja auch andere Möglichkeiten der Kurzweil, als an seinem Moped rumzulungern und darauf zu warten, dass ein paar Krauts auftauchen und zum Fotoshooting bitten.

Eddie hat nicht viel aber genau das Richtige an der FL gemacht

Und dann sind uns Ross und Reiter einfach zugelaufen: Wir hatten uns nach der Rat’s Hole Show mit Smitty verabredet, dem Mann, der mit seiner rollenden Mülldeponie mehr Pokale als jeder andere in Daytona abgeräumt hat. Mehr als zwei Dutzend sind es mittlerweile. Seine 46er Knucklehead dürfte das wohl bekannteste Ratbike Amerikas sein. Während uns Smitty seine Rattengeschichte erzählt, stößt sein Kumpel Eddie hinzu. Hi Eddie. Wir schwatzen ein Weilchen Oktanhaltiges, lichten Smittys Ratte ab und dann, kurz nach der Verabschiedung, winkt uns Eddie aus dem Sattel der verehrten Knucklehead zu. „Waiiit, Eddie! Dir gehört also die Mühle. Du musst noch mal absteigen, wir sind schon seit Jahren hinter deinem Bike her …“

Eddie ist genau der Typ Amerikaner, der sein Land great gemacht hat. Und es noch immer tut. Malocht sechs Tage die Woche. 10-Stunden-Schichten im Tagebergbau, irgendwo in West Virginia. Urlaub? Ganze zehn Tage im Jahr. Und die verbringt er seit mehr als zwei Jahrzehnten in Daytona Beach. Dann steht mit seinem Kumpel Smitty an der Tankstelle und freut sich nach dem langen, kalten Winter über das milde Floridaklima, die Atlantikbrise, die spezielle Bike-Week-Atmosphäre und all die anderen Motorheads, die hier mit altem Milwaukee-Iron unterwegs sind. Dabei saufen und kiffen sie nicht mal. Stehen einfach nur an der Tanke, mit ’ner Coke in der Hand und reden über Mopeds und Motoren.

Egal ob Starrrahmen, Springergabel oder Handschaltung – an Eddies Knuckle ist fast alles original.

Eddie jedenfalls kann unsere Begeisterung für sein Moped zunächst kaum glauben. „Ich hab doch fast nichts dran gemacht“, gibt er sich bescheiden. „Wissen wir, aber du hast eben genau das Richtige gemacht“, zerstreuen wir seine Zweifel an unserer aufrichtigen Begeisterung. Beim Blick auf die originale FL-Knucklehead von 1947 offenbart sich, wie wenig tatsächlich nötig war, um den stämmigen Oldtimer in einen überaus eleganten Chopper zu verwandeln. Den größten optischen Ballast hat Eddie durch den Verzicht auf die ausladenden Schneckenhauskotflügel abgeworfen. Das vordere Schutzblech hat er sich gleich komplett gespart, den knapp geschnittenen Custom-Heckfender mit einem Sparto-Rücklicht gekrönt. Ein klassischer Chop-Job, der die FL mit einem Schlag um eine Dekade verjüngt. Während Starrrahmen und Springergabel unangetastet blieben, sorgt das 21-Zoll-Vorderrad für den entscheidenden Schritt weg von bobberhafter Knubbeligkeit hin zum schlanken Chopper. Der modifizierte Buckhorn-Lenker, die kecken Paughco-Pipes, ein paar Extraschichten Chrom sowie etwas Feintuning und Detailarbeit – mehr musste Eddie für seine real gewordene Dream-Machine nicht tun. Mehr Zeit hätte er aber auch nicht gehabt.

Schon zwei Tage nach unserem Treffen ging’s wieder unter Tage. Fünfzig Wochen durchackern, bis er mit seiner Knuckle endlich wieder nach Daytona aufbrechen kann …
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