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Dieses auf den Punkt gebrachte Gespann entstand bei MotorVisionen. Die Macher dort verstehen sich nicht als reine Motorradleute, sie bauen auch Trikes und US-Cars auf oder um
MotorVisionen-Chef Uwe Sickert legt viel Wert auf selbst gefertigte Teile. Entsprechend lang ist deshalb die Liste der Eigenanfertigungen für dieses Gespann. Der Lenker wurde eigens für das Motorrad entworfen. An seinen Enden befinden sich aus Messing gedrehte Griffe, deren Design auch in der selbstgebauten Fußrastenanlage und im Schalt- und Bremspedal wiederzufinden ist. Auf der linken Seite des Lenkers befinden sich die Taster für Blinker, Hupe und Fernlicht. Die Kupplungs- und Bremshebel entstammen einem Motorrad der 20er Jahre und wurden modifiziert und adaptiert. Die Blinker und Rücklichter befinden sich in eigens gefertigten Messinggehäusen. Um klare Linien zu erhalten, verlegte Uwe Sickert die baumwollumflochtenen Elektrokabel und die Bowdenzüge in Lenker und Rahmen, dazu entwarf und konstruierte er auch eine innenliegende Gasgriffmechanik.

Das Scheinwerfergehäuse stammt von einem alten Fahrrad. Deren ursprüngliche Beglasung wurde durch einen EC-geprüften Scheinwerfereinsatz ersetzt. Zugleich wurde in das Gehäuse noch ein motogadget-Digitaltacho in Klassikoptik integriert. Die verchromten 80-Speichen-Räder unterstützen den Retro-Look ebenso wie der in Handarbeit entstandene zweiteilige Tank, dessen zugehörigen Tankdeckel genau wie viele andere Teile aus Messing gefertigt wurden; diese werden gekrönt von alten Wasserhahn-Armaturen. Optisches wie auch technisches Highlight ist die extrovertierte Platzierung des Hauptbremszylinders und des hydrauli­schen Kupplungsgebers. Diese nämlich positionierte der Dresdener keck oben mitten auf den Tank. Mechanisch angesteuert werden die Pumpen mittels Bowdenzügen. Die runden Messingkugeln auf den Pumpen sind übrigens die Flüssigkeitsausgleichsbehälter.


Rahmen und Gabel des Zugfahrzeugs sind, wie der Motor auch, Bestellteile vom Aftermarket, beim Boot indes mussten die Sachsen deutlich mehr Hand anlegen. Basis war ein Seitenwagen aus den 50er Jahren, dessen Fahrgestell der Stabilität wegen deutlich verstärkt wurde, was bei der Motorisierung mit einem 1640 ccm großen RevTech-V2 sicherlich vernünftig war. Auch hinsichtlich der Bremsen muss man sich keine Sorgen machen. Gleich drei Scheibenbremsen sorgen für die Verzögerungsarbeit, wobei der Bremsdruck des Seitenwagenstoppers mittels speziellem Druckventil aus dem PKW-Rennsport geregelt wird. Und so minimalistisch ausgestattet der Seitenwagen auch wirkt (von einem Boot kann man ja schier nicht sprechen, dann eher schon von einem Floß), so beherbergt er doch wichtigste Technik.

Optisch minimalistisch wirkendes Gespann mit vielen raffinierten Detaillösungen
Vor den Füßen des Beiwagenpassagiers thront – günstigerweise mitten im kühlenden Fahrtwind – der Öltank; auch der ist selbst gemacht. Und hinten im hübsch geformten Bürzel hinter der Passagiersitzlehne sitzt die Batterie und die gesamte Elektrik. Durch die Verlagerung des Öltanks und der Batterie in das „Boot“ war es möglich, die Auspuffanlage ab dem Rahmendreieck auf die linke Seite zu führen, was nicht nur der Linie des Fahrzeugs zu Gute kommt, sondern sicher auch die Nase des Bootsinsassen deutlich entlastet. „Prometheus“ – eine wohl durchdachte und wirklich liebevoll umgesetzte, dreirädrige V2-Twin-Variante, die in Mainz während der European Championship zurecht mit dem Pokal „Best of RevTech-Class“ belohnt wurde.
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