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Hier erzählt uns BikeProject-Mann Udo Kohse die Entstehungsgeschichte dieses ungewöhnlichen Bobbers.„Panabilly ist das zweite Projekt, das ich zusammen mit meinem Kunden Joachim verwirklicht habe. Schon das erste Projekt war ziemlich außergewöhnlich (Bericht in DREAM-MACHINES 5/2010).
Für die „No mercy“ hatte ich damals diverse Teile wie den Tank, den Öltank und den Auspuffkrümmer angefertigt, den Aufbau des Bikes hatte Jo selbst übernommen. Dieses Mal war das Startobjekt eine reichlich heruntergerittene Starrrahmen-Harley mit Shovelhead-Motor. Von der ging allerdings alles bis auf den Rahmen über die Wupper. Wir suchten und fanden einen originalen Panhead-Motor, der komplett zerlegt und dann in einen absoluten Topzustand versetzt wurde.
Die verbaute Parallelogrammgabel ist ein originales Indian-Bauteil.

Die originale Parallelogrammgabel einer alten Indian fügt sich perfekt in das Rolling Chassis ein

Auch sie wurde natürlich komplett überholt. Um das Bike schön schmal zu halten, haben wir ganz schmale Naben angefertigt. Dann sollte ich eigentlich nur  einen schönen außergewöhnlichen Tank anfertigen. Nach gefühlten 1000 Stunden dengeln war der dann auch fertig. Doch die Finnen am Tank haben das Bike so geprägt, dass sich Joachim dann doch entschied, alle anderen Teile wie Fender, Öltank, Lampengehäuse, Sattel, Luftfilter, Lenker und  Auspuffanlage in Handarbeit von mir anfertigen zu lassen …

Schmaler Lenker: Es sind die Fußrasten, die in diesem Fall die Breite des Motorrads definieren

Der Öltank rechts unten neben dem Hinterrad trägt ähnliche dreidimensionale Sicken wie der Tank. Auch die nach hinten auslaufende Spitze und die charakteristische Finne zitieren die Formensprache des Tanks. Die Seitenfläche des Öltanks wurde bauchig nach außen gedengelt, um mehr Volumen zu erhalten. So ist auch ein schöner Platz für die Zahl 52 entstanden. Und vollkommen klar ist natürlich, dass starre Kupferleitungen ein absolutes Muss an solch einem Bike sind. Bezüglich des stark geschwungenen Lenkers, der an der Indian-Gabel in Gummi gelagert ist, war etwas Überzeugungsarbeit bei Kunde Joachim vonnöten. Doch nach einem Probesitzen wurde der Lenker dann doch von ihm für schön und fahrbar befunden. Damit die Heckbeleuchtung nicht aufträgt, wurde sie rechts und links in die Stützstreben des Heckfenders integriert. Diese Streben haben übrigens den gleichen Schwung wie der Lenker.

Nach gefühlten 1000 Stunden Dengeln war der Tank endlich fertig

Der außergewöhnliche Primärtrieb war die Idee von Joachim. Dessen Riemenräder mit der auffälligen Pfeilverzahnung wurden, wie der Belt auch,   extra angefertigt. Auch die Abstützplatte des Primärs für Motor und Getriebe ist eine Sonderanfertigung. Last but not least entstanden noch die Auspuffanlage, der Sattel mit einer freitragenden Blattfeder, das Lampengehäuse und der Luftfilter hier im Haus.  Das Filtergehäuse entstand auf Basis unseres „Sirenen“-Luftfiltergehäuses, die mittige Finne habe ich aufgeschweißt und dann verschliffen. Die Elektrik wie Zündschlossaufnahme wurde hier im Rohbau vorbereitet, Jo hat sie nach dem Lackieren, wie auch den Aufbau des Bikes, dann selbst ausgeführt.“
MOTOR
Typ: orig. H-D Panhead, revidiert und modifiziert
Vergaser: S&S
Luftfiltergehäuse: BikeProject
Auspuff: BikeProject

GETRIEBE
Typ: 6-in-4 Baker
Primärtrieb: Eigenbau
Sekundär: Rollenkette

FAHRWERK
Rahmen: orig. H-D Starrrahmen
Gabel: orig. Indian Parallelogramm
Räder: vo. und hi. 18” m. 4.50 Ballonreifen
Bremsen: vo. Scheibe von K-Tech; hi. Ritzelbremse

ACCESSORIES
Benzintank: BikeProject
Öltank: BikeProject
Lenker: BikeProject
Griffe/Hebel: K-Tech
Fußrasten: K-Tech
Fender hi.: BikeProject
Scheinwerfer/: BikeProject
Rücklicht: BikeProject
Sitz: BikeProject
Ölleitungen: BikeProject

KONTAKT
www.bike-project.com

 
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