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Mit Thunderbike hat zum ersten Mal ein autorisierter deutscher Harley-Händler die Weltmeisterschaft des „Custom Bike Building“ gewonnen, und das mit Fug und Recht!
Als dieses „PainTTless“ getaufte, rollende Sinnbild von Handwerkskunst  in Sturgis in die Bikeshow rollte, waren nicht nur die Mitbewerber sprachlos. Das Team von Thunderbike hatte schon vor dem offiziellen Beginn der Show regelrecht blaue Flecken vom vielen Schulterklopfen der Mitbewerber. Thunderbike-Gründer und -Boss Andreas Bergerforth, der mit seinem Team schon diverse High End-Bikes auf die Räder gestellt hat, äußerte schon vor etlichen Monaten im Vorfeld, dass dieses Projekt das wohl aufwendigste werden würde, das die Hamminkelner Hallen je verlassen hat.

Andreas Bergerforth zeigt, dass das Sieger-Bike einwandfrei funktioniert und fährt

Die Idee, ein Bike im Racer-Stil zu bauen, ließ dem Team einiges an Spielraum. Solch ein Thema ist vielfältig interpretierbar und die niederdeutschen Könner haben es tatsächlich geschafft, eine ganz eigene, noch nie dagewesene Version eines Renners zu kreieren. Und welcher Antrieb könnte besser in solch ein Projekt passen als ein Ironhead-Sportster-Motor mit 1000 ccm, der vielleicht hübscheste Harley-Motor ever. Allerdings wurde der Basis-Motor dermaßen tiefgreifend modifiziert, dass man eigentlich schon von einem Eigenbau reden könnte. Vorne sitzt ein um 180° gedrehter Zylinderkopf, für den alle Ölbohrungen neu gespindelt werden mussten. Der modifizierte Motor erhielt eine Magneto Zündung von 1928 sowie gleich zwei historische GP-Rennvergaser. Aus stilistischen Gründen ging es dem Sportster-Getriebe an den Kragen. Eigentlicvh im Motorgehäuse der Alt-XL integriert, wurde es samt hinterem Gehäuseteil komplett vom Kurbelgehäuse angeschnitten und „entsorgt“. Als Schaltbox montierten die Thunderbiker das handgeschaltete Getriebe einer WLA, der Vermittler zwischen Motor und Getriebe ist ein selbst angefertigter Primärantrieb.



Wenn man die Weltmeisterschaft für sich entscheiden will, ist es obligatorisch, dass fast alles an dem Bike handgefertigt sein muss. Rahmen, Gabel, Schwinge, Räder und praktisch alle übrigen Bauteile entstanden in der eigenen Werkstatt. Was die versteckten Scheibenbremsen angeht, haben die Jungs ganz eindeutig einen sehr genauen Blick auf die Mitte der 80er Jahre serienmäßigen Stopper der damaligen Honda CBX 550 F geworfen, aber man muss ja schließlich auch nicht jedes technische Prinzip neu erfinden. Jedes Bauteil wurde erleichtert, schmaler geschliffen und gelocht, um auf das für eine Harley unglaubliche Kampfgewicht von 210 Kilogramm zu kommen.



Ganz dem Vorbild der Silberpfeile entsprechend verzichtete man bei Thunderbike auf eine Lackierung, was die gesamte Arbeit nicht vereinfachte, da alle Metallteile im Hause angefertigt wurden und weder Spachtel noch Zinn etwaige Unebenheiten vertuschen können. Eines von vielen Highlights ist der Öltank im Höcker, der renntypisch gleichzeitig als Ölkühler dient. Die ewig besserwisserischen Nörgler werden nun gleich wieder einwenden, dass solch eine Show-Granate eh nur als Ausstellungsstück taugt, doch Chef Andreas belehrte alle eines Besseren. Gleich am Tag nach dem Gewinn der WM fuhr er die PainTTless, zwar mit einem etwas schwerem Kopf, höchstselbst zum Fotoshooting hinaus in die Weiten der amerikanischen Prärie. Das Bike war sofort angesprungen und das einzige, was ihn von einer größeren Tour abhielt, war die Tatsache, dass dias Bike in den USA keinen Versicherungsschutz hatte.
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