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„Gierig reiße ich den Gashahn auf, das laute Auspuffdonnern und der hereinfetzende Wind in meinen leicht geöffneten Helm können meinen Begeisterungsschrei nicht übertönen. Kurve um Kurve lässt sich mit einer unerhörten Leichtigkeit nehmen, mit einer Kurvengeschwindigkeit, die viel höher ist als bei einer Serien-Fat-Bob“
Ein verlassenes Stück Straße liegt einladend vor mir und wartet darauf, missbraucht zu werden. Mit fokussiertem Blick auf eine Landmarke in der Ferne gebe ich Vollgas, bis der Tacho weit über die zweihundert Sachen zeigt. Dieses Motorrad wird mich in Schwierigkeiten bringen! Aufgebaut wurde diese Spezial-Fat-Bob vom niederländischen Teile-Supplier Zodiac, und zwar mit Teilen, die effektiv und trotzdem relativ günstig zu haben sind. Abgestimmt wurde auf einem Dynojet-Prüfstand, das Ergebnis ist so erstaunlich, dass ich hier sagen kann, dass dies eine der besten Harleys ist, die ich, was Leistung, Handling und Fein-Tuning betrifft, je gefahren bin.

Glückspilz: Onno durfte die böse Zodiac-Fat-Bob vier Wochen lang fahren und litt Qualen, als er sie wieder zurückgeben musste

Erschwingliches Tuning
Vincent Pels, CEO von Zodiac und Sohn der Dragster-Legende Ton Pels, baute die Fat Bob zusammen mit Charles, einem seiner Leute in der Zodiac-Werkstatt, auf. Im Lastenheft stand, das Bike mit erschwinglichen, hochwertigen Teilen zu einem angenehm zu fahrenden und gut aussehenden Motorrad zu machen, das für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Angegangen wurden drei Themen: Erstens, das Fahrwerk und das Handling, zweitens der Motor, sprich Leistung und Abstimmung, und drittens das Aussehen. Nicht wenige lassen ordentlich Power in ihr Motorrad stecken, vergessen aber, dass das Fahrwerk der Mehrleistung gewachsen sein muss. Bessere, gut abgestimmte Feder/Dämpfer-Systeme generieren viel mehr Kontrolle über das Bike und verbessern auch die Effektivität beim Bremsen. Die Zodiac-Leute verbauten vorn und hinten Komponenten des italienischen Fahrwerkspezialisten Bitubo. Gemeinsam mit Bitubo wurde für das Heck ein neuer Stoßdämpfer samt angepasster Feder entwickelt. In der Gabel arbeiten Bitubo-Kartuschen, die in Vorspannung, Zug- und Druckstufe einstellbar sind.

An dem M8-Motor wurde gar nicht so schrecklich viel gemacht. Vincent, der in den Boxengassen der Drag-Racing-Rennstrecken aufgewachsen ist, hat Erfahrung mit Tuning wie nur wenige andere. Zur Anwendung kamen ein Luftfilter-Kit von S&S, ein Racing- Auspuff von Two Brothers und eine moderate Andrews-Nockenwelle des Typs M462. Dazu kamen noch „Easy Install“-Stößelstangen und das war’s dann auch mit der Hardware. Danach gab’s akribische Prüfstandläufe, um dem veränderten Motor ein neues Mapping zu verpassen. Dazu Vincent Pels: „Wir haben uns nicht auf Spitzenleistung konzentriert. Was ein Fahrer letztendlich will, ist ein Motor mit viel Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen. Dies war der erste Milwaukee-Eight, den wir uns vorgenommen haben, und ich muss sagen, dass wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sind. Kraftvolle 172 Newtonmeter Drehmoment und 109 PS können sich angesichts der wenigen Teile, die ausgetauscht wurden, sehen lassen.

Unsichtbare Verbesserung: Das Fahrwerk ist mit Bitubo-Komponenten komplett neu abgestimmt

Plug and Play
Zum Schluss war noch die letzte Baustelle zu bearbeiten: das Aussehen. Das Ganze ging in Richtung „Club Style“, also „black and bad“. Die passende Lenkerverkleidung fand man bei Burly. Zodiac selbst entwickelte einen Kit, der aus einem 5¾-Scheinwerfergehäuse, einem Montagesatz für den Scheinwerfer und der Burly-Verklei­dung sowie einem Plug-and-Play-Verkabelungssatz besteht. „Du musst nur die Stecker wechseln. Einen heraus, den Zodiac-Stecker mit neuer Verkabelung für den Scheinwerfer hinein und fertig“, so Zodiac-Mechaniker Charles. Der Scheinwerfer ist ein Vision-X LED mit Halo-Ring, zusammen mit den verstellbaren RST-Hebeln, Zodiac-Argile-Griffen und einem Satz minimalistischer Blinker von Otto di Cuore bekam die Fat Bob ein völlig anderes Aussehen. Auch am Heck wurde aufgeräumt. Das Kennzeichen sitzt jetzt seitlich, die vom Gesetzgeber geforderten Leuchteinheiten wurden durch Mini-Exemplare ersetzt.

Das Bike sieht jetzt gut aus, auch die Papierdaten stimmen. Doch wie fährt sich das in der Praxis? Ich steige auf und drücke den Starterknopf. Ein infernalisches Brüllen folgt, doch Charles grinst und beruhigt: „Wir haben auch eine Euro-4-Anlage im Programm.“ Sobald ich das Gas zupfe, reagiert der Motor perfekt. Auch die Balance stimmt, das Fahrwerk ist um Längen besser, grenzenloses Vertrauen stellt sich ein. Fast schon verführt das Bike zu übermütigem Verhalten. Die Kombination des schnellen Motors in Kombination mit der gut abgestimmten Bitubo-Federung schreit förmlich nach einer einzigen Sache: Vollgas – Wide F*ckin’ Open!
Motor
Typ: orig. H-D Milwaukee-Eight 107, 1750 ccm   
Nockenwelle: Andrews M462
Gemischaufbereitung: Einspritzung, modif. mit Diag-4-bike von Zodiac
Auspuff: 2-in-1-Rennauspuff von Two Brothers  
Leistung: 109 PS
Drehmoment: 172 Nm

Getriebe
Typ: orig. H-D Sechsgang  
Primär-/Sekundärtrieb: orig. H-D
Kupplung: orig. H-D

Fahrwerk
Rahmen: orig. H-D Softail
Gabel: orig. H-D, mit Bitubo-Cartridge-Innereien
Stoßdämpfer: Bitubo, Vorspannung und Zugstufe einstellbar
Räder und Bremsen: orig. H-D                                                 

Accessories
Lampenmaske: Burly, mit Zodiac-Montage-Kit
Fender: orig. H-D mit Zodiac-Rücklicht
Kennzeichenträger: seitlich, Zodiac  
Griffe: Zodiac „Argile“
Hebel: RST, einstellbar
Lampe: Vision-X-Halo-LED
Rücklicht: Zodiac Revox
Blinker: Otto di Cuore
Specials: Motorendeckel von PM

Kontakt
www.zodiac.nl
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