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750er Flattie von 1932, wiederauferstanden durch das H-D Würzburg Village und USC
Fünfzehn Jahre lang lagen die Teile dieser Maschine verstreut in der Garage eines Freundes von „Chicken“ herum. Chicken heißt bürgerlich Christoph Repp und ist der Chef des Würzburg Village. Dann musste eines Tages die besagte Garage geleert werden. Chicken half gerne, denn er wusste, da liegen noch alte Harley-Teile in dem ganzen Müll.



Was dann zum Vorschein kam, setzte bei dem Oldtimer-Fan einen ganzen Eimer Glückshormone frei. Zunächst fiel ihm ein Rahmen aus dem Baujahr 1932 in die Hände. Allein schon ein feiner Fund. Doch in der Garage fand sich auch eine Gabel, ein Motor und Getriebeteile. Anfänglich gingen die Jungs davon aus, dass es sich um die Brocken einer WLA handelt. Bei genauerer Betrachtung des Motors stellte der in der Harley-Historie sehr bewanderte Chicken aber fest, dass das Aggregat ein seltener „R“-Motor war. Da schossen noch mehr Endorphine ein, denn dieser Motor wurde damals in den Sandbahnrennmaschinen eingesetzt, weil er mehr Leistung hatte als die serienmäßigen Bikes. Als besonderer Glücksfall erwies es sich, dass der Motor innen bereits vollständig überholt war, so musste nur noch das Getriebe instandgesetzt werden. Gleichzeitig stellte man den Primär auf Zahnriemen um.
Die “32” steht für das Baujahr von Rahmen und Motor das “R” weist auf die Race Engine hin

Nun lagen die exotischen Teile alle auf dem Boden. Doch Old-School-Freak Chicken brauchte nicht lange zu überlegen: „Da muss was Schönes draus gebaut werden!“ Und da das Projekt den normalen Tagesrhythmus im Laden nicht stören sollte, beschloss man, das Bike bei Chickens Kumpel Udo Sacher, auch kein Unbekannter in der Szene, nach Feierabend zu bauen. Udo begann als Erstes, die fehlenden benötigten Blechteile anzufertigen. Die beiden Tanks, die Fender, der Lenker – alles entstand in Udos Werkstatt in Großheubach. Und weil Anfang der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts viele Teile von Fahrrädern stammten, wurden auch bei diesem Projekt einige Old-School-Fahrradteile verbaut.

Die originale Springergabel wurde schmaler gemacht, obere Brücke und Lenker sind Eigenbau

Die originale Springergabel wurde schmaler gemacht und große schmale Räder mit 21 Zoll Durchmesser verbaut. So lag man im Trend. Die Felgen wurden mit Geländereifen ausgestattet, damit die Message „Sandbahn-Racer“ besser rüberkommt. Besonders raffiniert gerieten die Trittbretter. Udo konstruierte einen besonderen Gag hinein, denn das linke Trittbrett dient gleichzeitig als Kupplungspedal. Zum Schluss wurden alle Blechteile „Renaultgrau“ und beige lackiert. Das Pinstriping besorgte Michael Endres. Seinen seltsamen Namen „Betty Boop“ bekam das Bike, weil Chicken es seiner kleinen Tochter Betty gewidmet hat. „Betty Boop“ ist eine berühmte Comikfigur aus der damaligen Zeit.
Motor
Typ: orig. H-D Flathead „R“, 742 ccm, Bj.: 1932
Luftfilter: Udo Sacher
Zündung: orig. H-D, mit Unterbrecher
Auspuff: Udo Sacher

Getriebe
Typ: orig. H-D Dreigang, handgeschaltet
Primär: umgestellt auf Belt
Sekundär: Rollenkette

Fahrwerk
Rahmen: orig. H-D, Bj. 1932
Gabel: orig. H-D Springer, verschmälert Udo Sacher             
Räder: vo. und hi. 21”-Speichenräder
Bremsen: vo. und hi. Halbnaben-Simplextrommeln                                                       

Accessories
Benzin-/Öltank: Udo Sacher
Heckfender/Fenderhalter: Udo Sacher
Lenker/Armaturen: Udo Sacher
Trittbretter: Udo Sacher
Scheinwerfer/Rücklicht: von altem Fahrrad

Kontakt
www.hdwv.de
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