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Eigentlich ist Italien nicht typisches Cafe-Racer-Territorium. Und fette V2-Motoren sind auch nicht die Spezialität von FMW Motorcycles. Aber warum nicht mal ausprobieren? Und dann auch noch so genial
Lass uns mal was Neues anpacken, sagte sich das FMW-Team aus Ancona, als es den Rahmen einer 68er Shovelhead in die Finger bekam. Allerdings: Viel blieb von dem originalen Rohrwerk nicht übrig, gerade im mittleren und hinteren Bereich wurde es extrem stark modifiziert beziehungsweise komplett ersetzt durch eine Neukonstruktion von FMW. Das übrige Bike ist eine Mischung aus Alt und Neu sowie US-Parts und Eigenanfertigungen. Das Team besorgte sich einen 1600 Kubikzentimeter großen „Super Stock“-Motor von S&S mit passendem Getriebe und BDL-Primärantrieb. Um diese Komponenten herum wurde dann ein vor allem im Bereich unterm Sitz sehr schwungvoll gestylter Rahmen konstruiert und neue Motor- und Getriebehalterungen gefertigt.



Um die originale Shovelhead-Schwinge optisch zu integrieren, bekam sie einen gebogenen Oberzug verpasst, der zudem die Steifigkeit erhöht und auch als Aufnahme für das Mono-Federbein fungiert. Da die Italiener ein verhältnismäßig leichtes, agiles Bike auf die Räder stellen wollten, kommen vorn und hinten Aluminiumfelgen von Morad in den Dimensionen 3,5 x 18 und 5,5 x 17 Zoll zum Einsatz. Der Vorteil dieser Radgrößen ist, dass sie nicht nur leicht sind, sondern auch moderne Sportreifen aufnehmen können. An der Front führt, wie könnte es in Italien anders sein, eine moderne Upside-down-Gabel von MV Agusta das Vorderrad, die Gabelbrücken sind Eigenanfertigungen von FMW. Verzögert wird mit kräftigen Nissin-Zangen, die dem doch recht gediegenen Fahrzeuggewicht gewachsen sein sollten. Apropos Fahrzeuggewicht: Um das Bike möglichst leicht zu halten, wurden der Tank, Frontfender und Heckbürzel vom Firmeninhaber und Blechkünstler Lorenzo Fugaroli aus drei Millimeter dickem Aluminium handgedengelt. Die komplette Elektrik ist unterm Tank versteckt, was die Reichweite zwar etwas einschränkt, doch die fordernd stramme Sitzposition lässt es eh angeraten erscheinen, jede volle Stunden ein Päuschen für den Hintern und die Steißbeinwirbel einzulegen.

Wie fast alles an diesem Bike ist auch das auffallend kurze Monofederbein eine Sonderanfertigung, in diesem Fall von Bitubo

Der Öltank ist im Bugspoiler untergebracht, was nicht nur für einen niedrigen Schwerpunkt sorgt, sondern auch für kühles Öl, denn der Öltank liegt genau im Kühlluftstrom und fasst zudem gigantische fünf Liter. Ebenso filigran wie viele Halterungen an dem Bike, fällt auch die zurückverlegte Fußrastenanlage aus, die sich perfekt in das Bild eines Cafe Racers einfügt. Auch wenn das Bike extrem aufgeräumt wirkt und keine Kabel zu sehen sind, ist es endlich einmal wieder ein Showbike, bei dem alle Funktionen gegeben sind und sogar daran gedacht wurde, dass man für eine Straßenzulassung in Europa auch Rückspiegel, Blinker und einen Tacho benötigt.
Erbauer: Lorenzo Fugaroli (FMW Motorcycles)
Basis: orig. H-D Shovelhead-Rahmen von 1968

Motor
Typ: Evo-Style-V2 Super Stock von S&S
Hubraum: 1600 ccm
Vergaser: Mikuni Flachschieber, 48 mm
Luftfilter: Ansaugtrichter, Eigenbau FMW aus Messing
Auspuff: Eigenbau, Edelstahl, FMW 2-in-1

Getriebe
Typ: orig. H-D Fünfgang Bj. 1990
Primär: BDL Belt
Sekundär: Rollenkette

Fahrwerk
Rahmen: Shovelhead, sehr stark modifiziert
Gabelbeine: MV Agusta F4 modifiziert
Gabelbrücken: FMW-Eigenanfertigung, aus dem Vollen gefräst
Stoßdämpfer: Bitubo-Monofederbein
Schwinge: orig. H-D Shovel, verlängert und modif.
Räder: Morad-Speiche, vo. 3.5 x 18“, hi. 5.5 x 17“
Bereifung: vo. 120/90-18“ Avon Spirit ST hi. 190/55-17“ Avon Spirit ST
Bremsen: vo. FMW-Bremsscheiben mit Nissin-Bremssätteln; hi. EBC-Bremsscheiben an PM-Bremssattel

Accessories
Tank: FMW, Alu
Öltank: FMW, Alu, im Bugspoiler
Sitzpolster: FMW
Höcker und Bugspoiler: FMW, Alu
Fußrasten: FMW, Alu
Höcker: FMW, Alu
Fender: FMW, Alu
Kennzeichenhalter: FMW
Fenderhalter: FMW
Lampe: MV Agusta
Lack und Polierarbeiten: FMW

Kontakt
www.fmwmotorcycles.com
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