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ROOAAR … – Dragstyle-FXDR von Thunderbike

28.02.2019  |  Text: Heinrich Christmann  |   Bilder: Ben Ott
Hier der Beitrag von Thunderbike zum diesjährigen „Battle of the Kings“-Contest. Roar heißt im Englischen brüllen oder Gebrüll. Das passt, denn die FXDR aus Hamminkeln ist wirklich ein absoluter Brüller
Wir wissen es längst: Sobald die Jungs am Niederrhein Werkzeug in die Hand nehmen, kommt immer was Gutes, nicht selten sogar Sensationelles heraus. Im Falle des „Battle of the Kings“-Contests waren den Umbau-Ambitionen von Thunderbike allerdings per Reglement gewisse Grenzen gesetzt, ein bestimmtes Budget darf nicht überschritten werden. Das erklärt, warum das Thunderbike’sche Contest-Bike auf den Serienrädern steht. Andere, hauseigene Räder hätten das einzuhaltende Budget zu sehr in die Höhe getrieben. Dennoch wurden die Serienräder natürlich mit Decals an die Gesamtoptik angepasst. Aber technisch muss an der FXDR ohnehin nicht viel verändert werden, denn das Bike kommt schon vom Band sehr gut ausgestattet daher. Dazu Thunderbike: „Die FXDR kann besonders durch werksmäßig vorhandene doppelte Bremsscheiben, Aluschwinge und Upside-down-Gabel punkten. Diese bereits gegebenen Komponenten mit sportlichem Ansatz haben uns dazu bewegt, den Racing-Charakter des Bikes zu betonen und für dieses Battle einen tiefen und bösen Dragster-Umbau zu liefern.

Kein Zweifel: Die FXDR 114 ist seit ihrem Erscheinen DAS Hooligan-Bike im Harley-Portfolio und ersetzt damit die vor allem in den USA glücklos gebliebene V-Rod

Um den angestrebten Long-and-Low-Look zu erreichen, senkten die Hamminkelner das Fahrwerk um krasse fünfzig Millimeter. Frontfender und Heckbürzel sind hauseigene Teile, und gerade der sportliche Heckbürzel, in den auch die hintere Beleuchtung integriert ist, betont die breite Hinterradwalze besonders. Harley liefert die FXDR mit einem 240er-Reifen aus, Thunderbike allerdings nutzte die Breite der serienmäßigen Alu-Druckgussschwinge voll aus und montierte einen 260er von Metzeler, um den Look noch martialischer zu machen. Den gleichen Zweck verfolgt der prominent vorstehende Bugspoiler aus eigenem Hause.

Weniger ist mehr: Die Farbakzente am Motor passen perfekt

Der famose Milwaukee-Eight-Motor wurde äußerlich sehr dezent, doch perfekt akzentuiert mit rot lackierten Komponenten, Decals und Covern verschönert. Die Motorcover des Primärtriebs und der Nockenwellenabdeckung stammen aus der Dominion-Kollektion, die auch in der übrigen am Contest teilnehmenden Händlerschaft außerordentlich großen Zuspruch fand (dazu mehr im nachfolgenden Artikel). Aber nicht nur äußerlich gab es Goodies für den Motor. Mittels Screamin’-Eagle-Stage-III-Kit wuchs der Hubraum auf 1923 Kubikzentimeter. Im Zusammenspiel mit einer schärferen Nockenwelle, einem leistungsfähigeren Luftfilter, einer hauseigenen Auspuffanlage und einem neuen Mapping stieg die Motorleistung um fast vierzig Prozent.

Kurz und knackig: Das serienmäßig ziemlich verschwurbelte Heck wurde restlos entfernt unf durch ein sportives Pendant von Thunderbike ersetzt

Für die Lackierung zeichnete einmal mehr Ingo Kruse verantwortlich, der diese Aufgabe gewohnt routiniert ausführte. Thunderbike wählte bewusst Harleys Werksfarben Orange und Schwarz, die aber mit einem Silber-Metallic ergänzt wurden. Das Lackdesign selbst kommt sehr sportlich daher und unterstützt zusammen mit den Schrift-Decals die rassige Linie des Bikes. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass alle am Contest-Bike verbauten Parts schon jetzt oder sehr bald bei Thunderbike geordert werden können. Auch beim „Wahlvolk“ kommt die Dragster-FXDR der Hamminkelner sehr gut an. Einen Monat lang durfte jedermann übers Internet seine Stimmeabgeben. Das Resultat: Mit großem Vorsprung wurde die hier gezeigte Thunderbike’sche FXDR zum besten „Battle of the Kings“-Kandidaten in Deutschland gewählt und tritt somit gegen die anderen nationalen „Länder-Sieger“ an. Es bleibt spannend!
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Stand:22 May 2019 12:57:42/bike-portraits/rooaar+%3F%3F_19218.html