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Es gibt Motorräder, zu denen einem als Autor wenig bis kaum etwas einfällt. Und dann gibt es da Bikes wie dieses hier, und man weiß schon zu Beginn, dass der Bericht, egal, wie lange er wird, der Sache nicht gerecht wird.
BBO-Bike von A.T. American Cycles

Es sind einfach zu viele Details, die gesonderte Erwähnung verdient hätten, aber der Platz im Magazin ist naturgemäß begrenzt. Sei’s drum, fangen wir einfach vorne an und arbeiten uns Stück für Stück nach hinten durch. Das Vorderrad beziehungsweise beide Räder waren ehedem Vollscheiben. Den kompletten inneren Teil fräste Aykut Tataroglu, Inhaber von A.T. American Cycles und Erdenker und Erbauer dieses Bikes, weg, fertigte neue Radnaben und verband die beiden Radelemente mit speziell angefertigten, fingerdicken Speichen aus Titan. Auch die riesigen Perimeter-Bremsscheiben entstanden im malerischen Neuffen, wo die Firma ihren Sitz hat.
Das vielleicht auffälligste Bauteil an dem Bike ist die Gabel. Auch die ist, wie annähernd jedes übrige Teil an dem Bike, ein handgeschnitztes Einzelstück. Der untere Teil des Frontends, das von der Funktion her einer Parallelogrammgabel gleichkommt, besteht aus Edelstahl, den oberen Teil fertigte der schwäbische Osmane aus Aluminiumblöcken. Die Federung und Dämpfung übernehmen zwei Luftzylinder, die pneumatisch beaufschlagt werden und durch die das Bike hochgefah­ren oder abgesenkt werden kann. Auch der Lenker und die Lampe sind Einzelanfertigungen aus Edelstahl. Hebel sucht man am Lenker vergeblich, Gas gegeben und gekuppelt wird je über einen Drehgriff von Müller, dessen Züge innenliegend sind …

 

Edel und teuer, aber leicht: Die Speichen an Vorder- und Hinterrad bestehen aus dicken Titan-StäbenDen Rahmen ließ sich Aykut nach genauen Vorgaben vom niederländischen Spezialisten VG bauen. Der Tank entstand aus 0,9 Millimeter starkem Tiefziehblech, das zunächst gedengelt und dann auf einer Rollenstreckmaschine endbearbeitet wurde. Die hochglänzende Mittelkonsole zwischen den beiden Tankhälften besteht wiederum aus dem Lieblingsmaterial des leidenschaftlichen Metallbearbeiters, aus Edelstahl. Aus diesem Werkstoff besteht auch die Schwinge, in der dazu ein Teil des Ölvorrats untergebracht ist. Auspuffkrümmer und Ansaugtrakte der beidseitig montierten, wuchtigen Benzineinspritzung bestehen ebenfalls aus Edelstahl.
Apropos Einspritzung: Hierzu ließ sich der Tüftler in den USA eigens ein Steuerungsmodul anfertigen. Den Kompressorantrieb mit der aufwändigen Drehrichtungsumlenkung und Übersetzung von 1 zu 2,2 fertigte Aykut dagegen selbst an. Kompressor und Einspritzung machen einem 1850 Kubikzentimeter großen V2 von S&S ordentlich Feuer in den Zylindern, der Erbauer meint, so um die 180 PS wären wohl drin. Damit das thermisch alles gut geht, besitzt das Bike gleich zwei Öltanks. Einer ist versteckt unterm Sitz platziert, der andere, wie schon erwähnt, in der selbstgefertigten Kastenschwinge. Und selbstredend sind auch alle übrigen Blecharbeiten wie etwa das mitschwingende Sitzbankheck oder der Kennzeichenhalter made by A.T. Sogar das Gehäuse des Rücklichts entstand in der Neuffener Werkstatt. Den Sitz bezog Lederkünstler Fred aus Zwiefalten mit geschliffenem Rochenleder.  

Auf der Messe CUSTOMBIKE in Bad Salzuflen, wo dieses Bike im Rahmen des jährlich stattfindenden Biker-Build-Offs live auf der Bühne aufgebaut wurde, war das PublikumDas Frontend inklusive des Rades sprengt alles bisher Dagewesene total geflasht. So etwas hatte die Welt bisher noch nicht gesehen, die Massen waren begeistert, die 4500 Stunden Arbeit, die der Erbauer in dieses Ausnahme-Custombike gesteckt hat, haben sich also voll gelohnt. Gratulation! Auch von der Redaktion DREAM-MACHINES, Aykut, das ist ganz ganz großes Lichtspieltheater!

 


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