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Das Top-Event: CUSTOMBIKE 2010

CUSTOMBIKE-SHOW 2010 in Bad Salzuflen 03. - 05. Dezember 2010 Messe Bad Salzuflen

• 25.000 qm Fläche
• über 500 Custombikes
• Steilwand-Show
• International Custombike Championship Germany
• European Biker-Build-Off
• Miss Custombike-Wahl
Gewinne im Gesamtwert von 20.000  € 
http://www.custombike-show.de
BIKESHOW ANMELDUNG

zurück zur Übersicht | Geschichte der Indian Motorcycles

Neue Indian Chief VintageIndian war stets der härteste Konkurrent von Harley-Davidson. Älter war die Firma aus Springfield/Massachusetts sowieso und die Maschinen von Indian hatten seinerzeit ein besseres Renommee als die Bikes aus Milwaukee, obwohl das alles erstmal mit Fahrrädern begann …

Jawohl, Indian begann mit Fahrrädern. Die ersten populären Fahrräder waren die mit dem riesigen Rad vorne, die sogenannten Hochräder. Ein gewisser George Hendee fuhr damals Rennen auf diesen skurrilen Gefährten und war zu seiner Zeit ein absoluter Meister. Von den 309 Rennen, zu denen er antrat, gewann er 302. In den 1890er Jahren machten dann die ersten Fahrräder mit gleich großen Rädern den Radsport populärer denn je. Rennass George Hendee lernte zufällig den in Schweden geborenen Oscar Hedström kennen, der ebenfalls Radrennen fuhr. Hedström war ein genialer Ingenieur, Hendee eher ein Kaufmann, und so taten sich die beiden zusammen, um zunächst Fahrräder zu bauen. 
Doch schon bald erkannte der leidenschaftliche Maschinenbauer Hedström die Marktchancen für ein motorisiertes Zwierad. Nachdem sich die beiden Firmengründer geeinigt hatten, ein Motorrad zu bauen, brauchte Hedström lediglich fünf Monate, um den ersten Prototypen auf die dünnen Räder zu stellen. Am 30. Mai 1901 wurde das Motorrad in Springfield der Öffentlichkeit präsentiert. 30 Miles per hour lief das Gerät, was annähernd 50 Stundenkilometern entspricht; nicht schlecht zu einer Zeit, als Pferdefuhrwerke und Kutschen das Straßenbild noch deutlich dominierten.
Von Anfang an funktionierte das Motorrad gut. Es war filigraner gebaut als die damalige Konkurrenz und technisch viel innovativer konstruiert. Nicht umsonst wurden Indian-Motorräder von ihrer Fan-Gemeinde gerne mit Schweizer Uhren verglichen: nicht zu groß, nicht zu schwer, dafür perfekt in Technik und Design.  

Das Unternehmen startete sehr klein, auf einer Etage eines Gebäudes in Springfield. Anfangs baute man nur ein paar Dutzend Maschinen pro Jahr. Die Einzylindermotoren bezog man von einer Firma aus dem Mittleren Westen zu, alles andere entstand in Springfield. Doch schon 1908 fertigte Indian mit Ausnahme der Reifen sämtliche Bauteile seiner Motorräder selbst. Die Expansion war gewaltig. 1904 – Harley-Davidson war gerade gegründet worden – produzierte und verkaufte Indian bereits 600 Maschinen. Im Jahr 1905 waren es bereits 1200 Stück, und 1913 verließen mehr als 32.000 Indians die Fabrik in Springfield. Zu diesem Zeitpunkt war Indian einer der führenden Motorradhersteller weltweit.
Als Henry Ford 1914 begann, sein Model T am Fließband zu fertigen, fiel der Preis für dieses Auto drastisch von 850 auf 370 US-Dollar. Plötzlich war ein Motorrad mit Beiwagen teurer als ein neues Auto. Indian konterte mit Komfort: 1914 bot Indian das erste Motorrad der Welt mit elektrischem Anlasser an. Ein Zweizylinder-Boxer befand sich 1917 kurz im Programm. 1920 wurde das Einstiegsmodell Scout eingeführt, 1922 folgte die Legende „Chief“. Diese beiden Modelle dienten als Basis bis zum Zweiten Weltkrieg. 1927 kaufte Indian den Konkurrenten Henderson/Ace und damit die Patente und Rechte an deren Vierzylinder. Entsprechend kamen die Ace-Maschinen mit aufrecht stehendem, längs eingebauten Vierzylinder unter dem Namen Indian auf den Markt, bis 1942 baute die Firma Vierzylinder …

Den kompletten Artikel können Sie in der neuen DREAM-MACHINES 2/10 lesen.

Text: Dr. Heinrich Christmann
Bilder: Archiv, Hersteller

19.03.2010   Link zu diesem Artikel an einen Freund senden nach Oben Kommentar schreiben
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